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Ahrtal-Werke GmbH
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Die Bauarbeiten zur Fernwärmeverlegung in der Max-Planck-Straße sind nahezu abgeschlossen. Aufgrund der abschließenden Asphaltierungsarbeiten muss nun noch der Abschnitt zwischen Wilhelmstraße und Schützenstraße sowie ein Teilbereich der Peter-Janßen-Straße am Dienstag den 12.05.2026 und am Mittwoch den 13.05.2026 vorübergehend vollständig gesperrt werden.

An diesen beiden Tagen ist die Zu- und Abfahrt mit dem PKW zu den anliegenden Grundstücken während der Bauarbeiten nicht möglich. Daher wird darum gebeten, alle Fahrzeuge außerhalb des Baubereiches zu parken. Zu Fuß sind selbstverständlich alle Grundstücke erreichbar.

Damit wird zum Wohl der Anwohnerinnen und Anwohner eine ökologische Wärmeversorgung sowie zukunftssichere Stromversorgung und eine neue Wasserversorgung und Abwasserentsorgung in einer koordinierten Maßnahme gewährleistet, darüber hinaus die Straße vollständig neu hergestellt. Dies beinhaltet neben den Fahr- und Gehwegen auch die Straßenbeleuchtung.

Wir danken für Ihr Verständnis bezüglich der Baumaßnahme.

Die Ahrtal-Werke werden in Kürze eine neue Gas-Druckregelstation im Bereich des Ardennenplatzes an der Ramersbacher Straße in Ahrweiler errichten. Zur Vorbereitung dieser Maßnahme ist es erforderlich, Versorgungsleitungen in der Fahrbahn zu verlegen.

Die Arbeiten erfolgen unter halbseitiger Sperrung der Straße. Der Verkehr wird während der gesamten Bauzeit durch eine verkehrsabhängig gesteuerte Ampelanlage geregelt.

Der Baubeginn ist für Mittwoch, den 22. April, vorgesehen; die Fertigstellung ist voraussichtlich bis Ende April geplant. Die Arbeiten dienen dem Erhalt einer nachhaltigen Versorgungssicherheit in der Stadt.

Die Ahrtal-Werke sind bemüht, die Beeinträchtigungen für Anwohnerinnen und Anwohner sowie Verkehrsteilnehmende so gering wie möglich zu halten und danken allen Bürgerinnen und Bürgern für ihr Verständnis.

Größtenteils bestes Wetter bescherte der freiwilligen Feuerwehr Bad Neuenahr zum Tag der offenen Tür anlässlich ihres 130-jährigen Bestehens eine große Anzahl interessierter Besucher.

Eine hervorragende Gelegenheit der ortsansässigen Bevölkerung das Leistungsspektrum der Feuerwehr inklusive der umfangreichen Fahrzeuge sowie Gerätschaften zu demonstrieren, aber mit Blick auf die Zukunft auch die Leistungen des Nachwuchses zu präsentieren. So zeigte beispielsweise auch die Jugendfeuerwehr auf beeindruckende Art und Weise in einer Rettungsdemonstration einer unter einem Fahrzeug eingeklemmten Person, dass sie für zukünftige Einsätze bereit sind.

Die Ahrtal-Werke nahmen das Jubiläum zum Anlass, der Feuerwehr zu danken. Mit einer Spende in Höhe von 500 Euro möchte man den unermüdlichen Einsatz der Feuerwehrleute zum Wohl der Bevölkerung würdigen.

Denn „ob in der Versorgung oder im Brandschutz. Das gemeinsame Bemühen um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger von Bad Neuenahr-Ahrweiler verbindet“ ist Dominik Neswadba, Geschäftsführer der Ahrtal-Werke überzeugt. „Daher danken und gratulieren wir der freiwilligen Feuerwehr zu der eindrucksvollen Leistung von 130 Jahren freiwilligem Engagement für die Gesellschaft.“


(v.l.) Sarah Rademacher nimmt von Ahrtal-Werke Geschäftsführer Dominik Neswadba gemeinsam mit Zugführer Sascha Radermacher und Stefan Schwarzer (Ahrtal-Werke) eine Spende als Anerkennung für die täglich geleistete Arbeit der Feuerwehr entgegen

Mastkontrolle im Netzgebiet der Ahrtal-Werke

Die Ahrtal-Werke als Stromnetzbetreiber in Bad Neuenahr-Ahrweiler führen ab dem 23. März 2026 im gesamten Netzgebiet routinemäßige Kontrollen der Freileitungsmasten durch. Ziel dieser Überprüfungen ist es, die Sicherheit und Zuverlässigkeit der Stromversorgung dauerhaft zu gewährleisten. Mit der Durchführung der Arbeiten wurde die Firma FKM Seyfferth e.K. beauftragt.

In einigen Fällen kann es erforderlich sein, private Grundstücke zu betreten, um die Anlagen zu überprüfen. Die Ahrtal-Werke bitten daher alle Grundstückseigentümer, die Mitarbeitenden der beauftragten Firma bei ihrer Arbeit zu unterstützen und den Zugang zu den entsprechenden Bereichen zu ermöglichen.

Bei Fragen stehen wir Ihnen unter der Telefonnummer 02641/90 50 135 gerne zur Verfügung.


Foto: Adobe Stock

Ausweitung der partnerschaftlichen, kommunalen Zusammenarbeit der Verbandsgemeinde Adenau mit der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler sowie den Ahrtal-Werken

Der Verbandsgemeinderat Adenau hat in seiner Sitzung am 1. April 2025 beschlossen, die Strombeschaffung ab dem 1. Januar 2026 für die öffentlichen Einrichtungen der Verbandsgemeinde über eine europaweite Ausschreibung zu vergeben.

Ziel war es, eine wirtschaftliche, umweltfreundliche und versorgungssichere Stromversorgung sicherzustellen, die den örtlichen Gegebenheiten, wie auch den individuellen Belangen der Verbandsgemeinde Rechnung trägt. Als Vorbild dafür wurde eine von den Ahrtal-Werken mit der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler eigens entwickelte Beschaffungsstrategie gewünscht.

Der Zuschlag für das wirtschaftlich und qualitativ beste Angebot, wurde im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung durch die renommierte Vergaberechtskanzlei Energiesozietät GmbH aus Düsseldorf, an das ortsansässige Stadtwerk erteilt.

Neben der Verbandsgemeinde Adenau und dem Verbandsgemeindewerk Adenau Abwasser, haben sich auch die Stadt Adenau, die Ortsgemeinden Antweiler, Aremberg, Barweiler, Dankerath, Dorsel, Dümpelfeld, Eichenbach, Fuchshofen, Herschbroich, Hoffeld, Honerath, Hümmel, Insul, Kaltenborn, Kottenborn, Meuspath, Müsch, Müllenbach, Nürburg, Ohlenhard, Pomster, Quiddelbach, Schuld, Senscheid, Sierscheid, Trierscheid, Wershofen, Wiesemscheid, Wimbach, Winnerath, Wirft, sowie 5 Kindergartenzweckverbände und der Zweckverband Gewerbepark am Nürburgring der gemeinsamen Strombeschaffung angeschlossen.

„Die deutliche Ausweitung der Zusammenarbeit ist ein starkes Signal für die Übernahme von regionaler Verantwortung, einer nachhaltigen, zukunftsorientierten Energiepolitik die einen aktiven Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz in der Region leistet und einer kooperativen, partnerschaftlichen kommunalen Zusammenarbeit im Ahrtal“ sind sich Guido Nisius als Bürgermeister der Verbandsgemeinde Adenau, Guido Orthen als Bürgermeister der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler und Aufsichtsratsvorsitzender der Ahrtal-Werke, sowie Ahrtal-Werke Geschäftsführer Dominik Neswadba einig.


Sehen der Ausweitung der kommunalen Zusammenarbeit mit Freude entgegen (v.l.) Verbandsgemeindebürgermeister Adenau Guido Nisius, Bürgermeister der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler Guido Orthen, Ahrtal-Werke Geschäftsführer Dominik Neswadba

Der Verbandsgemeinderat Adenau hat in seiner Sitzung am 1. April 2025 beschlossen, die Strombeschaffung ab dem 1. Januar 2026 für die öffentlichen Einrichtungen der Verbandsgemeinde über eine europaweite Ausschreibung zu vergeben.

Ziel war es, eine wirtschaftliche, umweltfreundliche und versorgungssichere Stromversorgung sicherzustellen, die den örtlichen Gegebenheiten Rechnung trägt. Neben der Verbandsgemeinde Adenau und dem Verbandsgemeindewerk Abwasser haben sich auch Zweckverbände sowie zahlreiche Ortsgemeinden der gemeinsamen Strombeschaffung angeschlossen, so dass für die betreffenden Verbrauchsstellen ein jährlicher Verbrauch von rund 1,56 Millionen Kilowattstunden Grünstrom angenommen wird.

Die europaweite Ausschreibung erfolgte im offenen Verfahren gemäß der Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge (VgV) durch die Energiesozietät GmbH aus Düsseldorf als renommierte Vergaberechtskanzlei.

Das wirtschaftlich und qualitativ beste Angebot wurde von den Ahrtal-Werken eingereicht, die somit den Zuschlag erhielt.

Die Ahrtal-Werke GmbH ist als vollständig kommunales Stadtwerk mit Sitz in Bad Neuenahr-Ahrweiler der Energieversorger und Infrastrukturmanager mit regionalem Fokus auf das Ahrtal. Elementarer Bestandteil ihrer Unternehmensphilosophie ist eine nachhaltige, ökologische Ausrichtung mit regionaler Wertschöpfung.

„Mit der Vergabe der Stromlieferung an die Ahrtal-Werke GmbH setzt die Verbandsgemeinde Adenau ein klares Zeichen für regionale Verantwortung, nachhaltige Energiepolitik und eine zukunftsorientierte Versorgung öffentlicher Einrichtungen. Die Entscheidung stärkt nicht nur die kommunale Zusammenarbeit, sondern leistet zugleich einen aktiven Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz in der Region“ ist Verbandsgemeindebürgermeister Guido Nisius überzeugt.

„Wir danken der Verbandsgemeinde Adenau sowie allen Beteiligten für Ihr Vertrauen“ betont Dominik Neswadba, Geschäftsführer der Ahrtal-Werke GmbH. „Dass sich auch die Stadt Adenau, die Ortsgemeinden Antweiler, Aremberg, Barweiler, Dankerath, Dorsel, Dümpelfeld, Eichenbach, Fuchshofen, Herschbroich, Hoffeld, Honerath, Hümmel, Insul, Kaltenborn, Kottenborn, Meuspath, Müllenbach, Nürburg, Ohlenhard, Pomster, Quiddelbach, Schuld, Senscheid, Sierscheid, Trierscheid, Wershofen, Wiesemscheid, Wimbach, Winnerath, Wirft, die Kindergartenzweckverbände Antweiler, Schuld-Reiferscheid, Kelberg-Müllenbach und Barweiler sowie Abwasserwerk Adenau und der Zweckverband Gewerbepark am Nürburgring mit seiner Straßenbeleuchtung der Belieferung durch unser Unternehmen angeschlossen haben, erfüllt uns mit Stolz.“




Sehen in der Zusammenarbeit eine starke Förderung der regionalen Partnerschaft und Wertschöpfung verbunden mit der Übernahme von ökologischen Verantwortung zum Wohl heutiger wie auch zukünftiger Generationen, (v.l.) Fachbereichsleiter Finanzen und Abgaben der Verbandsgemeindeverwaltung Adenau Thorsten Thelen, Abteilungsleiter Vertrieb der Ahrtal-Werke Christoph Ulrich, Verbandsgemeindebürgermeister Guido Nisius, Ahrtal-Werke Geschäftsführer Dominik Neswadba

Die vergangenen Jahre stellten unser noch junges Stadtwerk der Bürgerinnen und Bürger von Bad Neuenahr-Ahrweiler vor besondere Herausforderungen

Gravierende externe Einflüsse wie die weltweite Covid19-Pandemie im Jahr 2020, die Jahrhundertflut im Ahrtal 2021 oder die durch den russischen Angriffskrieg in der Ukraine verursachte europaweite Energiekrise in den Jahren 2022 sowie 2023, stellten den noch jungen Energieversorger vor große Aufgaben.

Dennoch entwickelte sich das erst im Jahr 2010 gegründete Stadtwerk kontinuierlich erfolgreich weiter und übernahm insbesondere während der zuvor genannten Phasen konsequent Verantwortung für die Einwohnerinnen und Einwohner von Bad Neuenahr-Ahrweiler.

Der aktuell vorgestellte, uneingeschränkt testierte Bestätigungsvermerk des Wirtschaftsprüfers weist für das Jahr 2024 ein Jahresergebnis in Höhe von 1.781.521,19 Euro auf, was gleichbedeutend mit dem bisher besten Ergebnis der Unternehmensgeschichte ist.

„Bereits in den vergangenen Jahren konnte sich das Unternehmen sehr positiv entwickeln. Dadurch resultierten trotz der äußeren Umstände, bereits ausgeglichene Jahresergebnisse. Das Jahr 2024 stellte erstmals seit Jahren die Möglichkeit da, uns von einem stark durch externe Einflüsse getriebenen Arbeiten auf planbare Prozesse zu fokussieren.

Deshalb sind wir stolz und dankbar, dass durch das Vertrauen unserer Kundinnen und Kunden, die strategischen Weichenstellungen, den unermüdlichen Einsatz unserer MitarbeiterInnen sowie die Unterstützung unseres Aufsichtsrates wie auch unserer Gesellschafter dieses Rekordergebnis erwirtschaftet werden konnte. Besonders erfreulich ist diese Entwicklung, weil sich das Unter-nehmen über alle Sparten kontinuierlich positiv entwickelt hat. Dadurch konnte der Wert des Unternehmens massiv gesteigert werden“ sind die Geschäftsführer der Ahrtal-Werke, Dominik Neswadba und Thomas Hoppenz, überzeugt.




Durch die positive Geschäftsentwicklung sieht sich das Unternehmen in der strategischen Ausrichtung bestätigt. Daher arbeitet man auch weiterhin intensiv an Zukunftsthemen wie beispielsweise der aktiven Gestaltung der Energiewende vor Ort.

So wird unter anderem durch das Angebot attraktiver Produkte im Strom-, Gas- oder Fernwärmevertrieb deren kontinuierlicher Ausbau unterstützt, aber auch das Ziel der Entwicklung einer umweltfreundlichen Energie- und Wärmeversorgung verfolgt, um proaktiven Umweltschutz zum Wohle heutiger und zukünftiger Generationen zu betreiben. Von besonderer Bedeutung ist in diesem Zusammenhang beispielsweise aktuell die Erweiterung der Wärmeerzeugung durch die Nutzung von innovativer Kraft-Wärme-Kopplung (iKWK) im Kunstkraftwerk in der Kreuzstraße unter Einbindung einer Großwärmepumpe am ‚Großen Sprudel‘,der örtlichen Thermalquelle im Kurpark von Bad Neuenahr, der Nutzung von Fotovoltaik und eines Elektroheaters, sowie dem derzeitigen Bau eines großflächigen Solarthemiefeldes.

Freude über das positive Ergebnis bei den Geschäftsführern der Ahrtal-Werke GmbH Dominik Neswad-ba und Thomas Hoppenz (v.l.)

Freude über das positive Ergebnis bei den Geschäftsführern der Ahrtal-Werke GmbH Dominik Neswadba und Thomas Hoppenz (v.l.)

Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK), sowie insbesondere sogenannte innovative Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (iKWK) zeichnen sich durch Ihre besondere Umweltfreundlichkeit aus.

Um die Verbreitung der umweltfreundlichen Technologie zu unterstützen, fördert die Bundesnetzagentur den Ausbau gemäß Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz. Ziel laut Gesetzestext ist es, insbesondere im Interesse der Energieeinsparung sowie des Klima- und Umweltschutzes die Transformation zu einer nachhaltigen und treibhausgasneutralen Energieversorgung im Staatsgebiet der Bundesrepublik Deutschland zu unterstützen, die vollständig auf erneuerbaren Energien beruht.

Hierfür führt die Bundesnetzagentur Ausschreibungen zur Ermittlung der Zuschlagszahlungen für Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen (KWK-Anlagen) und innovative KWK-Systeme in separaten Segmenten durch.

Auch bei den jüngsten Ausschreibungen hat eine hohe Nachfrage zu einem regelrechten Preiskampf geführt. Die von der Bundesnetzagentur ausgeschriebene Menge von knapp 90 Megawatt war im Segment der iKWK um rund 150 Prozent, bei der KWK Ausschreibung um gut 60 Prozent überzeichnet.

„Umso erfreulicher ist es, dass unsere Ahrtal-Werke aufgrund der hohen Wirtschaftlichkeit und preislichen Wettbewerbsfähigkeit unserer Angebote gleich zwei Zuschläge erhalten hat. Einen für eine KWK und eine für eine iKWK Anlage. Dies ist eine hervorragende Grundlage, den Ausbau unserer preislich attraktiven und umweltfreundlichen Fernwärme auch zukünftig zu forcieren. Wir leisten damit einen weiteren Beitrag zur Umsetzung der Energiewende vor Ort“ betont Thomas Hoppenz Mitglied der Geschäftsführung der Ahrtal-Werke.


Kunstkraftwerk der Ahrtal-Werke
Kunstkraftwerk der Ahrtal-Werke

Die Ahrtal-Werke machen einen weiteren bedeutenden Schritt in Richtung nachhaltiger Energieversorgung für Bad Neuenahr-Ahrweiler:

Im August 2025 wird das neues Solarthermiefeld mit einer Kollektorfläche von 1.600 Quadratmetern und einer thermischen Leistung von 600 Kilowatt im Bereich der Abfahrt Bad Neuenahr Ost durch die Ahrtal-Werke, in unmittelbarer Nähe zum Kunstkraftwerk des örtlichen Stadtwerkes, in Betrieb genommen.

Mit einem erwarteten Jahresertrag von rund 600.000 Kilowattstunden liefert die Anlage umweltfreundliche Wärmeenergie und setzt ein deutlich sichtbares Zeichen für den Klimaschutz.

„Das neue Solarthermiefeld ist gelebter Klimaschutz. Es ergänzt hervorragend unsere ökologische Ausrichtung, die wir bereits beispielsweise durch unsere innovative Kraft-Wärme-Kopplung, unsere Großwärmepumpe an der Thermalquelle ‚Großer Sprudel‘ oder den Einsatz von Biomethan zur Wärmeerzeugung eindrucksvoll unter Beweis stellen“, erklärt Dominik Neswadba, Geschäftsführer der Ahrtal-Werke.

Dank modernster Kollektortechnologie und einem intelligenten Energiemanagementsystem wird eine hohe Effizienz auch bei schwankenden Wetterverhältnissen gewährleistet. Die Anlage ist auf Langlebigkeit und geringen Wartungsaufwand ausgelegt.

„Die 600.000 Kilowattstunden pro Jahr entsprechen dem Wärmebedarf von etwa 50 Einfamilienhaushalten. Sie leistet somit einen bedeutenden Beitrag zur Reduzierung fossiler Energieträger und spart gegenüber einer fossilen Wärmeerzeugung rund 150 t CO2 jährlich ein“ ist auch Christophe Vianden, Bereichsleiter Energiewirtschaft der Ahrtal-Werke von der Anlage überzeugt.

Das Solarthermiefeld wird in enger Zusammenarbeit mit dem schweizer Errichter TVP Solar und der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler realisiert und ist ein zentraler Bestandteil der kommunalen Wärmewende. Die erzeugte Solarwärme wird direkt in das bestehende Fernwärmenetz der Ahrtal-Werke eingespeist und versorgt Haushalte sowie gewerbliche Kunden mit CO₂-freier Wärme.

Über das Projekt:

Das Solarthermiefeld Kreuzstraße ist Teil der langfristigen Klimastrategie der Ahrtal-Werke und wird mit Unterstützung von Bundesamt von Wirtschaft und Klimaschutz realisiert. Ziel ist es, bis zum Jahr 2045 die gesamte Wärmeversorgung auf erneuerbare umzustellen.

Dominik Neswadba und Christophe Vianden vor dem neuen Solarthermiefeld
Dominik Neswadba und Christophe Vianden vor dem neuen Solarthermiefeld