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Mastkontrolle im Netzgebiet der Ahrtal-Werke

Die Ahrtal-Werke als Stromnetzbetreiber in Bad Neuenahr-Ahrweiler führen ab dem 23. März 2026 im gesamten Netzgebiet routinemäßige Kontrollen der Freileitungsmasten durch. Ziel dieser Überprüfungen ist es, die Sicherheit und Zuverlässigkeit der Stromversorgung dauerhaft zu gewährleisten. Mit der Durchführung der Arbeiten wurde die Firma FKM Seyfferth e.K. beauftragt.

In einigen Fällen kann es erforderlich sein, private Grundstücke zu betreten, um die Anlagen zu überprüfen. Die Ahrtal-Werke bitten daher alle Grundstückseigentümer, die Mitarbeitenden der beauftragten Firma bei ihrer Arbeit zu unterstützen und den Zugang zu den entsprechenden Bereichen zu ermöglichen.

Bei Fragen stehen wir Ihnen unter der Telefonnummer 02641/90 50 135 gerne zur Verfügung.


Foto: Adobe Stock

Ausweitung der partnerschaftlichen, kommunalen Zusammenarbeit der Verbandsgemeinde Adenau mit der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler sowie den Ahrtal-Werken

Der Verbandsgemeinderat Adenau hat in seiner Sitzung am 1. April 2025 beschlossen, die Strombeschaffung ab dem 1. Januar 2026 für die öffentlichen Einrichtungen der Verbandsgemeinde über eine europaweite Ausschreibung zu vergeben.

Ziel war es, eine wirtschaftliche, umweltfreundliche und versorgungssichere Stromversorgung sicherzustellen, die den örtlichen Gegebenheiten, wie auch den individuellen Belangen der Verbandsgemeinde Rechnung trägt. Als Vorbild dafür wurde eine von den Ahrtal-Werken mit der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler eigens entwickelte Beschaffungsstrategie gewünscht.

Der Zuschlag für das wirtschaftlich und qualitativ beste Angebot, wurde im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung durch die renommierte Vergaberechtskanzlei Energiesozietät GmbH aus Düsseldorf, an das ortsansässige Stadtwerk erteilt.

Neben der Verbandsgemeinde Adenau und dem Verbandsgemeindewerk Adenau Abwasser, haben sich auch die Stadt Adenau, die Ortsgemeinden Antweiler, Aremberg, Barweiler, Dankerath, Dorsel, Dümpelfeld, Eichenbach, Fuchshofen, Herschbroich, Hoffeld, Honerath, Hümmel, Insul, Kaltenborn, Kottenborn, Meuspath, Müsch, Müllenbach, Nürburg, Ohlenhard, Pomster, Quiddelbach, Schuld, Senscheid, Sierscheid, Trierscheid, Wershofen, Wiesemscheid, Wimbach, Winnerath, Wirft, sowie 5 Kindergartenzweckverbände und der Zweckverband Gewerbepark am Nürburgring der gemeinsamen Strombeschaffung angeschlossen.

„Die deutliche Ausweitung der Zusammenarbeit ist ein starkes Signal für die Übernahme von regionaler Verantwortung, einer nachhaltigen, zukunftsorientierten Energiepolitik die einen aktiven Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz in der Region leistet und einer kooperativen, partnerschaftlichen kommunalen Zusammenarbeit im Ahrtal“ sind sich Guido Nisius als Bürgermeister der Verbandsgemeinde Adenau, Guido Orthen als Bürgermeister der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler und Aufsichtsratsvorsitzender der Ahrtal-Werke, sowie Ahrtal-Werke Geschäftsführer Dominik Neswadba einig.


Sehen der Ausweitung der kommunalen Zusammenarbeit mit Freude entgegen (v.l.) Verbandsgemeindebürgermeister Adenau Guido Nisius, Bürgermeister der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler Guido Orthen, Ahrtal-Werke Geschäftsführer Dominik Neswadba

Kunden der Ahrtal-Werke berichten von Versuchen unseriöser Wettbewerber, sie an der Haustür zu fragwürdigen Energieverträgen zu drängen

Aktuell erreichen uns vermehrt Hinweise von Kundinnen und Kunden, dass in Bad Neuenahr-Ahrweiler unseriöse Anbieter unterwegs sind, die an der Haustür fragwürdige Energieverträge anbieten.

Teilweise geben sich diese Personen fälschlicherweise als Mitarbeitende der Ahrtal-Werke aus oder behaupten, mit den Ahrtal-Werken zusammenzuarbeiten. Dies entspricht nicht den Tatsachen.

Bitte lassen Sie besondere Vorsicht walten und geben Sie im Zweifel keine persönlichen Daten oder Vertragsunterlagen heraus.

Unsere Mitarbeitenden können sich jederzeit mit einem offiziellen Lichtbildausweis ausweisen.

Sollten Sie eine entsprechende Ansprache erleben, informieren Sie uns bitte umgehend. So können wir schnell reagieren und möglichen Schaden verhindern.

Wir stehen Ihnen im Kundenzentrum im Dahlienweg 25 in Bad Neuenahr-Ahrweiler, unter der Telefonnummer 02641 / 9050-123 oder per Mail unter service@ahrtal-werke.de gerne zur Verfügung.

In der südlichen Telegrafenstraße beginnen am 26. Januar 2026 die Arbeiten zur Verlegung neuer Fernwärmeleitungen. Die Baumaßnahme wird voraussichtlich rund fünf Monate dauern.

Der konsequente Auf- und Ausbau des Fernwärmenetzes in Bad Neuenahr-Ahrweiler ist aufgrund seiner ökologischen und wirtschaftlichen Vorteile ein wesentlicher Baustein, um die Energiewende vor Ort gemeinsam und nachhaltig erfolgreich zu gestalten.

Um den Aufwand für die Anwohnerinnen und Anwohner so gering wie möglich zu halten, werden im Rahmen der Arbeiten zudem bestehende Stromleitungen erneuert.

Ziel der Ahrtal-Werke bezüglich dieser Maßnahme ist es, die Energieinfrastruktur zukunftssicher auszubauen und somit bereits heute auf die kommenden Anforderungen der Energiewende vorzubereiten. Die Maßnahme dient weiterhin der Erhöhung der Resilienz und führt zu einer langfristigen Erhöhung der Versorgungssicherheit.

Während der Bauzeit kann es zu Einschränkungen im Straßenverkehr kommen. Umleitungen sowie die jeweilige Verkehrsführung werden vor Ort entsprechend ausgeschildert. Anwohnerinnen und Anwohner werden rechtzeitig über notwendige Maßnahmen informiert.



Der Verbandsgemeinderat Adenau hat in seiner Sitzung am 1. April 2025 beschlossen, die Strombeschaffung ab dem 1. Januar 2026 für die öffentlichen Einrichtungen der Verbandsgemeinde über eine europaweite Ausschreibung zu vergeben.

Ziel war es, eine wirtschaftliche, umweltfreundliche und versorgungssichere Stromversorgung sicherzustellen, die den örtlichen Gegebenheiten Rechnung trägt. Neben der Verbandsgemeinde Adenau und dem Verbandsgemeindewerk Abwasser haben sich auch Zweckverbände sowie zahlreiche Ortsgemeinden der gemeinsamen Strombeschaffung angeschlossen, so dass für die betreffenden Verbrauchsstellen ein jährlicher Verbrauch von rund 1,56 Millionen Kilowattstunden Grünstrom angenommen wird.

Die europaweite Ausschreibung erfolgte im offenen Verfahren gemäß der Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge (VgV) durch die Energiesozietät GmbH aus Düsseldorf als renommierte Vergaberechtskanzlei.

Das wirtschaftlich und qualitativ beste Angebot wurde von den Ahrtal-Werken eingereicht, die somit den Zuschlag erhielt.

Die Ahrtal-Werke GmbH ist als vollständig kommunales Stadtwerk mit Sitz in Bad Neuenahr-Ahrweiler der Energieversorger und Infrastrukturmanager mit regionalem Fokus auf das Ahrtal. Elementarer Bestandteil ihrer Unternehmensphilosophie ist eine nachhaltige, ökologische Ausrichtung mit regionaler Wertschöpfung.

„Mit der Vergabe der Stromlieferung an die Ahrtal-Werke GmbH setzt die Verbandsgemeinde Adenau ein klares Zeichen für regionale Verantwortung, nachhaltige Energiepolitik und eine zukunftsorientierte Versorgung öffentlicher Einrichtungen. Die Entscheidung stärkt nicht nur die kommunale Zusammenarbeit, sondern leistet zugleich einen aktiven Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz in der Region“ ist Verbandsgemeindebürgermeister Guido Nisius überzeugt.

„Wir danken der Verbandsgemeinde Adenau sowie allen Beteiligten für Ihr Vertrauen“ betont Dominik Neswadba, Geschäftsführer der Ahrtal-Werke GmbH. „Dass sich auch die Stadt Adenau, die Ortsgemeinden Antweiler, Aremberg, Barweiler, Dankerath, Dorsel, Dümpelfeld, Eichenbach, Fuchshofen, Herschbroich, Hoffeld, Honerath, Hümmel, Insul, Kaltenborn, Kottenborn, Meuspath, Müllenbach, Nürburg, Ohlenhard, Pomster, Quiddelbach, Schuld, Senscheid, Sierscheid, Trierscheid, Wershofen, Wiesemscheid, Wimbach, Winnerath, Wirft, die Kindergartenzweckverbände Antweiler, Schuld-Reiferscheid, Kelberg-Müllenbach und Barweiler sowie Abwasserwerk Adenau und der Zweckverband Gewerbepark am Nürburgring mit seiner Straßenbeleuchtung der Belieferung durch unser Unternehmen angeschlossen haben, erfüllt uns mit Stolz.“




Sehen in der Zusammenarbeit eine starke Förderung der regionalen Partnerschaft und Wertschöpfung verbunden mit der Übernahme von ökologischen Verantwortung zum Wohl heutiger wie auch zukünftiger Generationen, (v.l.) Fachbereichsleiter Finanzen und Abgaben der Verbandsgemeindeverwaltung Adenau Thorsten Thelen, Abteilungsleiter Vertrieb der Ahrtal-Werke Christoph Ulrich, Verbandsgemeindebürgermeister Guido Nisius, Ahrtal-Werke Geschäftsführer Dominik Neswadba

Die vergangenen Jahre stellten unser noch junges Stadtwerk der Bürgerinnen und Bürger von Bad Neuenahr-Ahrweiler vor besondere Herausforderungen

Gravierende externe Einflüsse wie die weltweite Covid19-Pandemie im Jahr 2020, die Jahrhundertflut im Ahrtal 2021 oder die durch den russischen Angriffskrieg in der Ukraine verursachte europaweite Energiekrise in den Jahren 2022 sowie 2023, stellten den noch jungen Energieversorger vor große Aufgaben.

Dennoch entwickelte sich das erst im Jahr 2010 gegründete Stadtwerk kontinuierlich erfolgreich weiter und übernahm insbesondere während der zuvor genannten Phasen konsequent Verantwortung für die Einwohnerinnen und Einwohner von Bad Neuenahr-Ahrweiler.

Der aktuell vorgestellte, uneingeschränkt testierte Bestätigungsvermerk des Wirtschaftsprüfers weist für das Jahr 2024 ein Jahresergebnis in Höhe von 1.781.521,19 Euro auf, was gleichbedeutend mit dem bisher besten Ergebnis der Unternehmensgeschichte ist.

„Bereits in den vergangenen Jahren konnte sich das Unternehmen sehr positiv entwickeln. Dadurch resultierten trotz der äußeren Umstände, bereits ausgeglichene Jahresergebnisse. Das Jahr 2024 stellte erstmals seit Jahren die Möglichkeit da, uns von einem stark durch externe Einflüsse getriebenen Arbeiten auf planbare Prozesse zu fokussieren.

Deshalb sind wir stolz und dankbar, dass durch das Vertrauen unserer Kundinnen und Kunden, die strategischen Weichenstellungen, den unermüdlichen Einsatz unserer MitarbeiterInnen sowie die Unterstützung unseres Aufsichtsrates wie auch unserer Gesellschafter dieses Rekordergebnis erwirtschaftet werden konnte. Besonders erfreulich ist diese Entwicklung, weil sich das Unter-nehmen über alle Sparten kontinuierlich positiv entwickelt hat. Dadurch konnte der Wert des Unternehmens massiv gesteigert werden“ sind die Geschäftsführer der Ahrtal-Werke, Dominik Neswadba und Thomas Hoppenz, überzeugt.




Durch die positive Geschäftsentwicklung sieht sich das Unternehmen in der strategischen Ausrichtung bestätigt. Daher arbeitet man auch weiterhin intensiv an Zukunftsthemen wie beispielsweise der aktiven Gestaltung der Energiewende vor Ort.

So wird unter anderem durch das Angebot attraktiver Produkte im Strom-, Gas- oder Fernwärmevertrieb deren kontinuierlicher Ausbau unterstützt, aber auch das Ziel der Entwicklung einer umweltfreundlichen Energie- und Wärmeversorgung verfolgt, um proaktiven Umweltschutz zum Wohle heutiger und zukünftiger Generationen zu betreiben. Von besonderer Bedeutung ist in diesem Zusammenhang beispielsweise aktuell die Erweiterung der Wärmeerzeugung durch die Nutzung von innovativer Kraft-Wärme-Kopplung (iKWK) im Kunstkraftwerk in der Kreuzstraße unter Einbindung einer Großwärmepumpe am ‚Großen Sprudel‘,der örtlichen Thermalquelle im Kurpark von Bad Neuenahr, der Nutzung von Fotovoltaik und eines Elektroheaters, sowie dem derzeitigen Bau eines großflächigen Solarthemiefeldes.

Freude über das positive Ergebnis bei den Geschäftsführern der Ahrtal-Werke GmbH Dominik Neswad-ba und Thomas Hoppenz (v.l.)

Freude über das positive Ergebnis bei den Geschäftsführern der Ahrtal-Werke GmbH Dominik Neswadba und Thomas Hoppenz (v.l.)

Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK), sowie insbesondere sogenannte innovative Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (iKWK) zeichnen sich durch Ihre besondere Umweltfreundlichkeit aus.

Um die Verbreitung der umweltfreundlichen Technologie zu unterstützen, fördert die Bundesnetzagentur den Ausbau gemäß Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz. Ziel laut Gesetzestext ist es, insbesondere im Interesse der Energieeinsparung sowie des Klima- und Umweltschutzes die Transformation zu einer nachhaltigen und treibhausgasneutralen Energieversorgung im Staatsgebiet der Bundesrepublik Deutschland zu unterstützen, die vollständig auf erneuerbaren Energien beruht.

Hierfür führt die Bundesnetzagentur Ausschreibungen zur Ermittlung der Zuschlagszahlungen für Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen (KWK-Anlagen) und innovative KWK-Systeme in separaten Segmenten durch.

Auch bei den jüngsten Ausschreibungen hat eine hohe Nachfrage zu einem regelrechten Preiskampf geführt. Die von der Bundesnetzagentur ausgeschriebene Menge von knapp 90 Megawatt war im Segment der iKWK um rund 150 Prozent, bei der KWK Ausschreibung um gut 60 Prozent überzeichnet.

„Umso erfreulicher ist es, dass unsere Ahrtal-Werke aufgrund der hohen Wirtschaftlichkeit und preislichen Wettbewerbsfähigkeit unserer Angebote gleich zwei Zuschläge erhalten hat. Einen für eine KWK und eine für eine iKWK Anlage. Dies ist eine hervorragende Grundlage, den Ausbau unserer preislich attraktiven und umweltfreundlichen Fernwärme auch zukünftig zu forcieren. Wir leisten damit einen weiteren Beitrag zur Umsetzung der Energiewende vor Ort“ betont Thomas Hoppenz Mitglied der Geschäftsführung der Ahrtal-Werke.


Kunstkraftwerk der Ahrtal-Werke
Kunstkraftwerk der Ahrtal-Werke

Die Ahrtal-Werke machen einen weiteren bedeutenden Schritt in Richtung nachhaltiger Energieversorgung für Bad Neuenahr-Ahrweiler:

Im August 2025 wird das neues Solarthermiefeld mit einer Kollektorfläche von 1.600 Quadratmetern und einer thermischen Leistung von 600 Kilowatt im Bereich der Abfahrt Bad Neuenahr Ost durch die Ahrtal-Werke, in unmittelbarer Nähe zum Kunstkraftwerk des örtlichen Stadtwerkes, in Betrieb genommen.

Mit einem erwarteten Jahresertrag von rund 600.000 Kilowattstunden liefert die Anlage umweltfreundliche Wärmeenergie und setzt ein deutlich sichtbares Zeichen für den Klimaschutz.

„Das neue Solarthermiefeld ist gelebter Klimaschutz. Es ergänzt hervorragend unsere ökologische Ausrichtung, die wir bereits beispielsweise durch unsere innovative Kraft-Wärme-Kopplung, unsere Großwärmepumpe an der Thermalquelle ‚Großer Sprudel‘ oder den Einsatz von Biomethan zur Wärmeerzeugung eindrucksvoll unter Beweis stellen“, erklärt Dominik Neswadba, Geschäftsführer der Ahrtal-Werke.

Dank modernster Kollektortechnologie und einem intelligenten Energiemanagementsystem wird eine hohe Effizienz auch bei schwankenden Wetterverhältnissen gewährleistet. Die Anlage ist auf Langlebigkeit und geringen Wartungsaufwand ausgelegt.

„Die 600.000 Kilowattstunden pro Jahr entsprechen dem Wärmebedarf von etwa 50 Einfamilienhaushalten. Sie leistet somit einen bedeutenden Beitrag zur Reduzierung fossiler Energieträger und spart gegenüber einer fossilen Wärmeerzeugung rund 150 t CO2 jährlich ein“ ist auch Christophe Vianden, Bereichsleiter Energiewirtschaft der Ahrtal-Werke von der Anlage überzeugt.

Das Solarthermiefeld wird in enger Zusammenarbeit mit dem schweizer Errichter TVP Solar und der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler realisiert und ist ein zentraler Bestandteil der kommunalen Wärmewende. Die erzeugte Solarwärme wird direkt in das bestehende Fernwärmenetz der Ahrtal-Werke eingespeist und versorgt Haushalte sowie gewerbliche Kunden mit CO₂-freier Wärme.

Über das Projekt:

Das Solarthermiefeld Kreuzstraße ist Teil der langfristigen Klimastrategie der Ahrtal-Werke und wird mit Unterstützung von Bundesamt von Wirtschaft und Klimaschutz realisiert. Ziel ist es, bis zum Jahr 2045 die gesamte Wärmeversorgung auf erneuerbare umzustellen.

Dominik Neswadba und Christophe Vianden vor dem neuen Solarthermiefeld
Dominik Neswadba und Christophe Vianden vor dem neuen Solarthermiefeld

Partnerschaft zweier Unternehmen mit dem Willen Verantwortung für die Gesellschaft zu übernehmen

Das Unternehmen 4ma3ma hat sich zur Aufgabe gemacht Verantwortung für die Gesellschaft zu übernehmen. Der Unternehmensphilosophie ‚Lebensqualität durch Mobilität‘ folgend, produziert 4ma3ma in Hamburg, Dortmund und Köln individuell angepasste Kinderrollstühle und ist in dieser Spezialisierung deutschlandweit einzigartig.

Denn gerade bei Kindern mit körperlichen Einschränkungen eröffnet ein optimal angepasster Rollstuhl zusätzliche Bewegungsräume, erweitert den Aktionsradius und trägt so sowohl zur motorischen als auch zur psychischen kindlichen Entwicklung bei.

Deshalb hat 4ma 3ma in seiner Doppelfunktion als Hersteller und Sanitätshaus ein Sitzsystem aus sehr leichter und dennoch stabiler Glas- und Kohlefaser entwickelt, das einerseits den nötigen Halt und Sitzkomfort gewährleistet und andererseits die aktiven Fahreigenschaften des Rollstuhls uneingeschränkt ermöglicht. So eignen sich die Rollstühle selbst für anspruchsvollen Rollstuhlsport.

Heute beschäftigt die 4ma 3ma ca. 50 MitarbeiterInnen in Voll- und Teilzeitanstellungen. Mehrere von ihnen sind selbst RollstuhlfahrerInnen und lassen ihre persönlichen Erfahrungen und Motivation stark in ihre Arbeit einfließen. Dies führte dazu, dass 4ma3ma im Oktober den renommierten Bertha-und-Carl-Benz-Preis verliehen bekommt. Mit dem Preis werden Personen oder Organisationen geehrt, die sich um eine Verbesserung der Mobilität, besonders für eine umweltgerechtere, sozialere oder einfachere Mobilität, einsetzen. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.

„Wir freuen uns mit den Ahrtal-Werken einen Partner in der Energieversorgung gefunden zu haben der unsere nachhaltige Philosophie und ideologische Ausrichtung teilt und selber lebt. Die Ahrtal-Werke haben bereits mehrfach, so beispielsweise auch während der fürchterlichen Flut im Ahrtal, unter Beweis gestellt das Ihnen das Wohl unserer Mitmenschen am Herzen liegt. Das ist eine gute Grundlage für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Das wir dabei auch noch deutlich sparen können freut uns sehr, denn die reduzierten Kosten kommen unseren Kunden zugute“ ist Geschäftsführer Stephan Frantzen der 4ma3ma überzeugt.


Die Geschäftsführer der 4ma3ma Stephan Frantzen (v.l.) und der Ahrtal-Werke Dominik Neswadba vor einem von 4ma3ma für ein fünfjähriges Mädchen individuell angefertigten Lego-Rolli

Die Geschäftsführer der 4ma3ma Stephan Frantzen (v.l.) und der Ahrtal-Werke Dominik Neswadba vor einem von 4ma3ma für ein fünfjähriges Mädchen individuell angefertigten Lego-Rolli