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ahrtal-werke GmbH
Dahlienweg 25
53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler

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Die vollständige Versorgung der Bevölkerung konnte wiederhergestellt werden.

Aktuelle Übersicht Stromversorgung (pdf)

Stand: 19. August 2021. Achtung: große Datei!

Die Ahrtal-Werke danken allen HelferInnen sowie UnterstützerInnen.

Über Fernwärme kann schon jetzt wieder Wärme für die Warmwasserbereitung und Raumheizung bereitgestellt werden.

In der verheerenden Hochwasserkatastrophe wurde die Zuverlässigkeit und Versorgungssicherheit der Fernwärme deutlich, innerhalb einer Woche konnte die Wärmelieferfähigkeit des Fernwärmenetzes wieder hergestellt werden.

Nach Aussage des örtlichen Gasnetzbetreibers ist, aufgrund der massiven, durch das Hochwasser verursachten Schäden am Gasnetz, über einen langen Zeitraum mit Einschränkungen in der Gasversorgung zu rechnen.
Um den Bürgerinnen und Bürger von Bad Neuenahr-Ahrweiler zur Heizperiode eine zuverlässige Alternative anbieten zu können, weiten die Ahrtal-Werke das Angebot ihrer Fernwärmeversorgung in Bad Neuenahr-Ahrweiler deutlich über das aktuell bestehende Fernwärmenetz aus.

In der beigefügten Karte gibt das Unternehmen einen Überblick über das Gebiet in dem eine Fernwärmeversorgung möglich ist (Überblick Fernwärmeversorgung).

„Wir werden alles in unserer Kraft stehende tun, um eine Fernwärmeversorgung für alle Interessenten an den bestehenden und sich unmittelbar im Bau befindlichen Fernwärmetrassen im angegebenen Gebiet bis zur Heizperiode zu realisieren. Auch AnwohnerInnen die noch nicht unmittelbar an den vorhandenen Trassen liegen, können uns gerne kontaktieren. Gerne versuchen wir gemeinsam eine individuelle Lösung für Ihre Wärmeversorgung zu finden. Bei einer zeitnahen Interessenbekundung sehen wir in der Regel auch Möglichkeiten eine Versorgung herzustellen“, erklären die Ahrtal-Werke.

Für Fragen stehen die Ahrtal-Werke unter der Telefonnummer 02641/90 50 123 oder Fernwärme@ahrtal-werke.de gerne zur Verfügung.

Einspeisung in die Niederspannung

Die Ahrtal-Werke weisen darauf hin, dass keine Einspeisung in die Elektrizitätsverteilung des Haushaltsstromnetzes über Steckdosen etc. erfolgen darf. Dies gilt sowohl für Notstromaggregate, als auch für sonstige Stromerzeuger.

Zuwiderhandlungen bedeuten Lebensgefahr sowohl für Sie als auch Ihre Nachbarn.

Eine Einspeisung darf zwingend nur nach Netztrennung und erfolgter Prüfung durch einen eingetragenen Elektroinstallateur erfolgen.


Zugang gewähren

Die Ahrtal-Werke, oder deren Kooperationspartner benötigen Zugang zum Hausanschluss um diesen zu prüfen und schnellstmöglich wieder mit Strom versorgen zu können.
Bitte gewähren Sie unseren Partnern den entsprechenden Zugang.


Installation nur durch eingetragene Elektroinstallateur prüfen lassen

Installationen müssen von eingetragenen Elektroinstallateuren geprüft werden um die Sicherheit der Anlagen gewährleisten zu können.


Inbetriebnahme Hausanschluss

Die Ahrtal-Werke weisen darauf hin, dass durch das Hochwasser beschädigte Hausanlagen unbedingt durch eingetragene Elektroinstallateure geprüft werden müssen. Das kurz nach der Flut eingeführte „Formular Fertigmeldung“ lassen die Ahrtal-Werke auslaufen. Stattdessen wird wieder das Inbetriebsetzungsformular verwendet (Formular Anmeldung Inbetriebsetzungsformluar).


Anschuss von Durchlauferhitzern zur Warmwasserbereitung

Die Ahrtal-Werke weisen darauf hin, dass aufgrund der aktuellen Situation Geräte zur Warmwasserbereitung bis 10 kW angeschlossen werden dürfen ohne dass es einer Freigabe durch die Ahrtal-Werke bedarf.

Die Leistung der Geräte die keiner Freigabe bedürfen ist auf 10 kW beschränkt, da aufgrund der durch die Hochwasserkatastrophe verursachten Netzschäden bei höheren Leistungen die Netzsicherheit aktuell gefährdet ist.


Kunden die in den nächsten Tagen, trotz vorhandener Prüfung und Inbetriebsetzung des Anschlusses durch einen eingetragenen Installateur, keine Stromversorgung vorfinden, werden gebeten die Ahrtal-Werke hiervon in Kenntnis zu setzen (per Mail info@ahrtal-werke.de oder telefonisch 02641 9050 0).


Gefahr durch Anlagen die nicht den technischen Regelwerken entsprechen

Im Zuge der aktuellen Arbeiten zur Wiederherstellung und Prüfung des Stromnetzes treffen Mitarbeiter oder Partnerbetriebe der Ahrtal-Werke aktuell wiederkehrend auf Anlagen, die, vermutlich durch unsachgemäße Inbetriebnahme nicht qualifizierter Dritter, eine Gefahr für Leib und Leben darstellen.

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass Anlagen, die nicht den technischen Regelwerken entsprechen, unmittelbar abgeschaltet werden, sofern Gefahr für Leib und Leben besteht. Anlagen, die nicht den technischen Regelwerken entsprechen, von denen jedoch keine unmittelbare Gefahr ausgeht, werden nach einer Frist von 3 Monaten abgeschaltet.


Grundsätzliche Informationen

Die Ahrtal-Werke teilen mit, dass die provisorische Stromversorgung hergestellt ist. Die Versorgungsfähigkeit bezieht sich dabei auf die Leitungen bis zum Hausanschlusskasten, da an dieser Stelle der Zuständigkeitsbereich des Stromnetzbetreibers Ahrtal-Werke endet. Für die Funktionstüchtigkeit und Sicherheit der Elektrik innerhalb des Gebäudes haben die EigentümerInnen Sorge zu tragen. Aus diesem Grund müssen die Haushalte eingetragene Elektroinstallateure selbstständig zur Inbetriebnahme und Prüfung oder ggfs. der Erneuerung der eigenen elektrischen Anlagen beauftragen.

Die Ahrtal-Werke gehen nach der Phase der Herstellung der provisorischen Versorgungsfähigkeit dazu über, die eingegangenen Fertigmeldungen der konzessionierten Elektroinstallateure abzuarbeiten und nach Notwendigkeit Stromzähler einzubauen. Die Ahrtal-Werke räumen dabei die Möglichkeit ein, dass eingetragene Elektroinstallateure gegen Vorlage der Konzession, des Ausweises sowie der Fertigmeldung des Anschlusses Zähler abholen und selbstständig einbauen dürfen.

Die Ahrtal-Werke weisen darauf hin, dass die elektrische Hausinstallation durch eine Elektrofachkraft nach den Vorgaben der VDE TAR 4100 (Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e. V.) und den allgemeinen Technischen Anschlussbedingungen der Ahrtal-Werke geprüft und bei vorhandenen Schäden entsprechend wiederhergestellt sein muss.

Die Ahrtal-Werke teilen mit, dass die Monteure der Ahrtal-Werke in der Kalenderwoche 41 (ab dem 11. Oktober) vorrangig in Walporzheim und in Ahrweiler unterwegs sein werden (rotes Gebiet im nachfolgenden Bild). Das Gebiet wurde um den Bereich außerhalb der Stadtmauern erweitert, bis hin zur Ringener Straße / der L83.

Für die Kalenderwoche 42 (ab dem 18. Oktober) ist der Einsatz der Monteure in den Stadtgebieten südlich der Ahr geplant (gelbes Gebiet).

Die Karte wird regelmäßig aktualisiert.

Bad Neuenahr-Ahrweiler, Zählerwechselgebiet

Die Volksbank Rhein Ahr Eifel vertieft ihre langjährige Partnerschaft mit den Ahrtal-Werken

„Mit einer starken Ausrichtung der Unternehmensphilosophie auf Regionalität, Nachhaltigkeit, Verlässlichkeit und einen fairen, respektvollen Umgang mit Kunden und Geschäftspartnern vertreten die Volksbank Rhein Ahr Eifel wie auch die Ahrtal-Werke gemeinsame Werte. Das zeichnet die Partnerschaft unserer Unternehmen bereits seit mehreren Jahren aus“ sind sich Thomas Theisen, Direktor Regionalmarkt AhrBrohltal bei der Volksbank, sowie Dominik Neswadba, Geschäftsführer der Ahrtal-Werke, einig.

Auf diesem Fundament bauen die Partner ihre Geschäftsbeziehung weiter aus. Mit der Entscheidung zur Fernwärme stellt die Volksbank insbesondere den Nachhaltigkeitsgedanken erneut in den Fokus. Denn die Fernwärme der Ahrtal-Werke wird regional produziert und ist mit einem CO2-Äquivalent von 0,00 zertifiziert. Das bedeutet, dass sie gleichbedeutend mit dem Einsatz von 100% erneuerbarer Energie in der Wärmeerzeugung und somit besonders umweltfreundlich ist. Dadurch können im Verwaltungsgebäude der Volksbank 60 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden.

Aufgrund der Auswirkungen der Flutnacht vom 14.07.2021 auf den 15.07.2021 wird die Heizung kurzfristig mit einer provisorischen Wärmeversorgung betrieben, die nach einer Übergangsphase schnellstmöglich auf die leitungsgebundene Fernwärme umgestellt wird. Damit unterstreicht die Volksbank nochmals den eigenen Anspruch sowohl an eine wirtschaftliche als auch eine ökologische Nachhaltigkeit.



Thomas Theisen und Dominik Neswadba freuen sich über die Fernwärmeversorgung der Volksbank, nachdem die
bestehende Heizzentrale durch die Flut stark beschädigt wurde

Bei Bauarbeiten im Zuge des Wiederaufbaus der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler hat am 29.09.2021 gegen 15 Uhr ein Bagger eine Mittelspannungsleitung der Ahrtal-Werke in Bad Neuenahr beschädigt. Mehrere Straßenzüge im Innenstadtbereich von Bad Neuenahr waren von den Auswirkungen betroffen.

„Wir sind froh, dass bei dem Unfall niemand verletzt wurde. Unsere Kollegen haben vorbildlich reagiert. Dadurch konnten binnen kürzester Zeit alle betroffenen Bürgerinnen und Bürger wieder mit Strom versorgt werden“ erklärt Dominik Neswadba, Geschäftsführer der Ahrtal-Werke.

Durch die vielen Baumaßnahmen kommt es derzeit häufiger zu Störungen, weil erforderliche Leitungsauskünfte nicht eingeholt werden und hilfsbereite Helfer versehentlich die Stromleitungen der Ahrtal-Werke beschädigen.

Im Zuge des Hochwassers vom 14.07.2021 wurde eine Vielzahl von Stromzählern in privaten und gewerblich genutzten Gebäuden beschädigt. Um eine provisorische Erstversorgung der Bevölkerung von Bad Neuenahr-Ahrweiler zu ermöglichen, wurden darüber hinaus auch viele Zähler überbrückt. Auf Kulanz wurde somit eine Entnahme von Strom, ohne die vorgeschriebene Messung vorübergehend geduldet.

Aktuell arbeiten die Ahrtal-Werke daran die Stromnetzinfrastruktur nachhaltig wiederherzustellen. Hierzu gehört auch der Ersatz der defekten Stromzähler. Die Ahrtal-Werke bitten um Unterstützung der Einwohnerinnen sowie Einwohner, indem sichergestellt wird, dass die elektrische Hausinstallationen durch eine Elektrofachkraft nach VDE geprüft oder bei vorhandenen Schäden entsprechend wiederhergestellt wird. Ferner bitten die Ahrtal-Werke darum, dass der benötigte Zugang zu den Zählermessplätzen gewährt wird.

Es wird darauf hingewiesen, dass entnommene Strommengen, auch für einen Zeitraum indem diese nicht gemessen werden können, nach Vorgabe des Gesetzgebers, §71 Abs. 3 MsbG, geschätzt werden müssen. Eine Ungleichbehandlung von Kunden, in Abhängigkeit von unterschiedlichen Wiedereinbauzeitpunkten eines neuen Zählers, ist somit weitestmöglich ausgeschlossen.

Eine VDE konforme Ausführung der elektrischen Hausinstallation dient einer korrekten Abrechnung sowie dem Schutz von Leib und Leben der BewohnerInnen. Bei einer nachhaltigen Verweigerungshaltung eines Anschlussnutzers, dem Messstellenbetreiber Zugang zu den Zählerplätzen zu gewähren, ist der Netzbetreiber deshalb verpflichtet die Versorgung zu unterbrechen.

Der BDEW, Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft, ist ein bedeutender Interessenverband mit politischer Orientierung der deutschen Strom- und Energiebranche und vertritt in seiner Funktion rund 1.900 Unternehmen aus der Energiewirtschaft. Am 15.09.2021 wurden auf dem diesjährigen BDEW Kongress rund 700 Teilnehmer aus der Energiebranche, zuzüglich 300 Teilnehmern im hybriden Onlinezugang, von 120 Referenten über aktuelle Entwicklungen des Energiemarktes informiert.

Einen besonderen Stellenwert erhielt das aktuelle Thema der Flutkatastrophe im Ahrtal.

Unmittelbar nach dem Grußwort von Bundeskanzlerin Angela Merkel nutzte Dominik Neswadba, Geschäftsführer der Ahrtal-Werke, die Gelegenheit befreundeten Partnerunternehmen für die bisher geleistete Unterstützungsarbeit in der unmittelbaren Katastrophensituation zu danken, die Teilnehmer über den aktuellen Stand der Situation vor Ort zu informieren, sowie für eine langfristige Unterstützung zum Wohle der EinwohnerInnen vor Ort zu werben.

In einer gemeinsamen Diskussion der Ahrtal-Werke mit der Westnetz GmbH, sowie den Leipziger Wasserwerken die aus ihren Erfahrungen des Juni-Hochwassers 2013 berichteten, wurde ein Überblick über den bisherigen und aktuellen Umgang mit der Krise gegeben, sowie die zukünftige Ausrichtung, bis hin zu notwendigen Unterstützungsgesuchen an die Politik, thematisiert.

„Die Solidarität mit den Menschen im Ahrtal war wirklich sehr groß. Unzählige Hilfsangebote wurden, insbesondere auch für die bevorstehenden langfristigen Herausforderungen, ausgesprochen“ berichtet Dominik Neswadba. „Wir hoffen mit unserer Ansprache von Politik sowie Marktpartnern einen weiteren Baustein zum Wiederaufbau unserer schönen Stadt und damit zum Wohle der Einwohnerinnen und Einwohner vor Ort zu leisten.“

Fernwärmeausbau sichert Wärmebedarf von rund 400 zusätzlichen Haushalten

Im Zuge der Flutnacht vom 14.07.2021 auf den 15.07.2021 wurden die bestehen-den Heizungsanlagen vieler Gebäude in Bad Neuenahr-Ahrweiler zerstört. Aufgrund der bevorstehenden kalten Monate stellt sich die dringende Frage alternativer Möglichkeiten diese Gebäude zukünftig zu beheizen.

Erschwerend kommt hinzu, dass der örtliche Gasnetzbetreiber prognostiziert, dass insbesondere der Stadtteil Bad Neuenahr nördlich der Ahr, erst Ende März 2022 wieder mit Gas beliefert werden kann.

Um den widrigen Umständen zum Trotz möglichst vielen MitbürgerInnen noch zur Heizperiode die Beheizung der eigenen Räumlichkeiten ermöglichen zu können, haben die Ahrtal-Werke ihr Fernwärmenetz deutlich ausgeweitet. Möglicherweise auch mit vorübergehenden provisorischen Lösungen soll eine Versorgung realisiert werden.

Die Arbeiten gehen deutlich voran. Projekte mit einer Gesamtabnahme von mehr als 9.000.000 kWh prognostizierter Wärme werden aktuell von den Ahrtal-Werken umgesetzt. Dies entspricht dem Bedarf von mehr als 400 Haushalten.

Weiterer Schritt in der Wärmeversorgung von Bad Neuenahr-Ahrweiler zur Heizperiode

Um trotz der aus der Flutkatastrophe resultierenden Lieferschwierigkeiten mit Gas, auch im Winter einen geregelten Schulunterricht aufrecht erhalten zu können, werden die Ahrtal-Werke alle derzeit betriebsfähigen Schulen in Bad Neuenahr-Ahrweiler mit Fernwärme versorgen.

Die gravierenden Schäden, die in Bad Neuenahr-Ahrweiler durch die Flutkatastrophe verursacht wurden, haben auch vor den örtlichen Schulen nicht Halt gemacht. Neben den schulischen Gebäuden wurden insbesondere auch die Heizungsanlagen in Mitleidenschaft gezogen. Da aufgrund der Schäden an der Gashochdruckleitung der evm auch die Lieferfähigkeit von Gas für Teile insbesondere des Stadtteils Bad Neuenahr nördlich der Ahr, bis März fraglich erscheint, stellen die Ahrtal-Werke eine provisorische Versorgung mittels Fernwärme für die bereits wieder in Betrieb gehenden Schulen sicher.

Noch rechtzeitig zur Heizperiode sollen die entsprechenden Schulgebäude an die Fernwärme angeschlossen werden, damit der Schulbetrieb wiederaufgenommen werden kann und die Schülerinnen und Schüler ein Stück Normalität im Alltag zurückgewinnen können.