Derzeit werden politisch eine Vielzahl an Maßnahmen zur Reduktion von Energiepreisen diskutiert. Die Ahrtal-Werke informieren über den aktuellen Stand
Der russische Krieg in der Ukraine führt aktuell zu extremen Preisanstiegen der an der europäischen Energiebörse EEX gehandelten Strom und Gasmengen. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken und die BürgerInnen in Deutschland zu entlasten, hat die Bundesregierung verschiedene Maßnahmen beschlossen.
1) Gasbeschaffungsumlage
Nachdem am 18.08.2022 mit Wirkung zum 01.10.2022 die sogenannte Gasbeschaffungsumlage durch die Bundespolitik eingeführt wurde, wurde selbige am 30.09.2022 rückwirkend zum 09.08.2022 zurückgenommen. Die Rechtsgrundlage für die Erhebung der Gasbeschaffungsumlage ist demnach entfallen. Die Umlage muss entgegen der bisherigen Anforderungen nicht durch die Energieversorger von deren Kunden eingezogen werden.
Selbstverständlich werden Ihre Ahrtal-Werke, trotz der zuvor gesetzlich geforderten Ankündigung der Beaufschlagung des Erdgastarifpreises um die Gasbeschaffungsumlage, deren Kosten in Höhe von 2,419 Cent/kWh netto, also 2,879 Cent/kWh brutto, nicht von unseren Kunden abrechnen.
2) Senkung der Mehrwertsteuer
Neben einem Entfall der Gasbeschaffungsumlage, hat der Bundestag eine Senkung der Mehrwertsteuer von 19% auf 7% auf Gaslieferungen angekündigt. Die Zustimmung des Bundesrates soll am 07.10.2022 erfolgen. Dabei sieht der Gesetzesentwurf eine Absenkung der Mehrwertesteuer zum 01.10.2022 vor. Aktuell steht eine offizielle Verabschiedung folglich noch aus.
3) Energiepreisdeckel
Aufgrund der möglicherweise drastischen negativen Auswirkungen von deutlich gestiegenen Energiepreisen, wird sowohl auf europäischer, als auch auf bundespolitischer Ebene derzeit das Instrument eines Energiepreisdeckels diskutiert. Bislang sind jedoch leider noch keine konkreten Hinweise zur Ausgestaltung bekannt.
Auch in diesem Punkt werden die Ahrtal-Werke versuchen, ein bestmögliches Ergebnis für Sie als unsere Kunden zu erwirken, sobald konkrete Informationen vorliegen.
4) Energie einsparen durch Energiespartipps
Eine bundespolitische Senkung der Markpreise von Energie ist eine wichtige und notwendige Entlastung aller Bürgerinnen und Bürger, wie auch des Gewerbes und der Industrie in Deutschland. Dennoch besteht aufgrund des russischen Angriffskrieges in der Ukraine nach wir vor die Gefahr einer Gasmangellage.
Wir möchten Sie daher bitten bewusst mit der täglich genutzten Energie umzugehen und sofern möglich Energie einzusparen.
Um Ihnen dabei zu helfen, haben Ihre Ahrtal-Werke auf unserer Internetseite eine Reihe von Energiespartipps veröffentlicht. Viele davon sind einfach und völlig ohne Komfortverlust umsetzbar. Schauen Sie gerne einmal rein. Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung.
Wie gehen Ihre Ahrtal-Werke mit den Neuerungen aus der Politik um?
Als Stadtwerk der Bürgerinnen und Bürger von Bad Neuenahr-Ahrweiler sind Ihre Ahrtal-Werke für Sie da. Deshalb werden wir jede der zuvor ausgeführten Möglichkeiten einer Ersparnis für unsere Kunden schnellstmöglich umsetzen und an unsere Kunden weiterreichen.
Dabei bitten wir jedoch um Verständnis, dass eine Umsetzung der Maßnahmen erst nach einer schriftlichen Veröffentlichung der Bundesregierung erfolgen kann. Sobald die Rechtsgrundlage offiziell verabschiedet wurde werden wir unsere Kunden erneut informieren.
Sobald diese Grundvoraussetzung erfüllt worden ist, gilt für Ihre Ahrtal-Werke: Selbstverständlich geben wir unseren Kunden diese preislichen Vorteile zu 100% weiter.
Bei Bauarbeiten im Stadtteil Bad Neuenahr wurde eine Leitung des Mittelspannungsstromnetzes der Ahrtal-Werke beschädigt. Dies führte zu einem Stromausfall am Morgen des 08.09.2022
Bei Bauarbeiten wurde im Zuge einer Tiefbaumaßnahme das Mittelspannungsnetz der Ahrtal-Werke beschädigt.
Dies führte am Morgen des 08.09.2022 zu einem Stromausfall in Teilen der Innenstadt von Bad Neuenahr, sowie entlang der Trasse bis nach Heimersheim.
Personenschäden gab es bei der Beschädigung der Stromleitung glücklicherweise nicht.
Die Mitarbeiter der Ahrtal-Werke reagierten umgehend. Nachdem der Fehler lokalisiert werden konnte, wurde umgehend mit der Eingrenzung, sowie der Schadensbehebung begonnen.
Zwischen 8:30 Uhr und 9 Uhr konnten, durch das schnelle Eingreifen, alle MitbürgerInnen wieder mit Strom versorgt werden.
Es ist ein großes Projekt: Nach Fertigstellung der Fernwärmeerschließung im östlichen Teil der Hauptstraße in Rekordzeit bis auf Höhe der Post wird ab Montag den 29.08.2022 mit der Erschließung im westlichen Teil begonnen.
Seit Jahren bauen die Ahrtal-Werke die Fernwärmeversorgung in der Innenstadt von Bad Neuenahr konsequent aus. Bis zur Beginn der Frostperiode sollen noch weitere Gebäude in der westlichen Hauptstraße zwischen Rathausstraße und Poststraße mit Fernwärme versorgt werden.
Um die Arbeiten an der klimafreundlichen und zuverlässigen Wärmeversorgung zügig mit möglichst geringer Beeinträchtigung von Anwohnern und Verkehr umzusetzen sind drei Bauabschnitte geplant.
Konkret wird im 1. Bauabschnitt zwischen Rathausstraße und Nordstraße ab dem 29.08.2022 auf Höhe der Hausnummer 132 Die Hauptstraße halbseitig gesperrt. Während der Arbeiten im Kreuzungsbereich Hauptstraße und Rathausstraße wird der Verkehr mittels Ampelanlage geregelt. Dabei bleibt die Hauptstraße ab der Nordstraße in Richtung Westen (stadtauswärts) befahrbar.
Sobald der Kreuzungsbereich fertiggestellt ist, werden in einem zweiten Bauabschnitt die Fernwärmeleitungen in der Hauptstraße bis zur Nordstraße verlegt. Währen dieser Bauphase ist die Hauptstraße für den Durchgangsverkehr gesperrt. Eine Umleitung über die Nordstraße wird eingerichtet.
Um die Auswirkungen auf Anwohner und Passanten möglichst gering zu halten, werden angrenzende Fußwege selbstverständlich freigehalten.
Die voraussichtliche Bauzeit der Maßnahme beträgt ca. sechs Wochen.
Die Ahrtal-Werke bedanken sich bei allen AnwohnerInnen für ihr Verständnis.
Darstellung des Bauabschnitts 1 in der Kartenansicht
Darstellung des Bauabschnitts 2 in der Kartenansicht
Bundeswirtschaftsminister Habeck hat am Donnerstag den 23.06.2022 die zweite Stufe des Notfallplans Gas ausgerufen.
Ihre Ahrtal-Werke geben Ihnen Tipps zum Gassparen.
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz hat am 23. Juni die Alarmstufe des Notfallplans Gas ausgerufen. In gleichem Atemzug ruft Bundeswirtschaftsminister Habeck dazu auf den eigenen Gasverbrauch, sofern möglich, bereits heute zu reduzieren.
Hierzu bieten sich diverse Möglichkeiten. Viele davon sind einfach, sowie ohne größeren Komfortverlust in den Alltag integrierbar.
- Raumtemperatur Die ideale Raumtemperatur ist abhängig von der jeweiligen Nutzung des Raumes. Studien haben ergeben, dass die ideale Schlaftemperatur bei 16 °C bis 18 ºC liegt. Darüber hinaus wird tagsüber in der Regel im Schlafzimmer weniger Wärme benötigt. Auch in der Küche wird eine etwas geringere Temperatur empfohlen, da die dort genutzten Geräte bei der Nutzung zusätzliche Wärme abstrahlen. Im Wohnzimmer oder im Badezimmer raten Experten hingegen zu einer Innentemperatur von 20 °C bis 23 °C. Die Wohlfühltemperatur ist selbstverständlich individuell, Kleinkinder oder ältere Menschen benötigen tendenziell etwas wärmere Temperaturen. Aber bedenken Sie: Eine Reduktion der Raumtemperatur um 1 °C entspricht einer durchschnittlichen Energieeinsparung von rund 6 %.
- Einstellen des Heizthermostates Das Thermostat sollte so eingestellt werden, dass keine Wärme verschwendet wird.
- Heizkörper frei räumen Heizkörper sollten grundsätzlich frei bleiben. Dadurch kann ein Wärmestau vermieden und gegebenenfalls eine Beeinflussung des Thermostates vermieden werden.
- Konstanz in der Raumtemperatur Eine Nachtabsenkung kann helfen Energiekosten zu sparen. Die Heizung sollte aber im Winter nie komplett ausgeschaltet werden, da das Aufheizen eines komplett ausgekühlten Zimmers mehr Energie kostet, als die Heizung bei mittlerer Temperatur laufen zu lassen.
- Duschen statt Baden Nur durchschnittlich ein Drittel der Wassermenge wird beim Duschen gegenüber einem Vollbad verbraucht. Diese Wassermenge muss aufgeheizt werden. Kürzeres Duschen spart somit unmittelbar Energie ein, die zur Beheizung des Wassers benötigt wird.
- Stoßlüften Stoßlüften spart gegenüber angekippten Fenstern.
- Türen schließen Der Einspareffekt bei geschlossenen Türen ist umso größer, je größer das Temperaturgefälle zwischen angrenzenden Räumen ist. Dies gilt insbesondere, wenn es sich bei einem Raum beispielsweise um einen ungedämmten Raum handelt.
- Tipps beim Kochen mit Gas Ein Deckel auf dem Topf reduziert die Wärmeverluste und spart so Energie. Nutzen Sie dabei auch die benötigte Menge an Wasser, denn je mehr Wasser Sie erhitzen, umso mehr Energie müssen Sie aufwenden.
- Regelmäßige Wartung und Entlüftung des Heizsystems Um Gas zu sparen, ist eine regelmäßige Wartung inklusive eines hydraulischen Abgleiches durch einen fachkundigen Installateur sehr wichtig. Doch es muss nicht immer ein Installateur zu Ihnen kommen. Insbesondere vor der Heizsaison ist es sinnvoll, die Heizkörper zu entlüften.
- Dämmen und Isolieren Neben den zuvor dargestellten relativ einfachen und schnell umsetzbaren Maßnahmen, gibt es natürlich auch die Möglichkeit nachhaltig und langfristig zukunftsorientierte Maßnahmen anzustoßen. Das Dämmen eines bislang weniger gut gedämmten Hauses, das Dämmen von Heizungsrohren, oder das Isolieren von Fenstern und Türen können exemplarische Maßnahmen sein.
Langfristig kann die Umstellung des Heizsystems auf eine ökologisch und wirtschaftlich nachhaltige Heizungsalternative sinnvoll sein. Ihre Ahrtal-Werke beraten Sie gerne zur Nutzung unserer umweltfreundlichen Fernwärme, die mit einem CO2-Äquivalent von 0,00 und somit gleichbedeutend mit dem Einsatz 100 % erneuerbarer Energien in der Wärmeerzeugung produziert wird.
Der dritte Bauabschnitt wird ab dem 04.07.2022 so schnell und effizient wie möglich umgesetzt
Eine Vielzahl an Fernwärmekunden in der Hauptstraße freuen sich auf den Umschluss ihres bislang provisorischen Anschlusses an das zentrale Fernwärmenetz der Ahrtal-Werke, da die Baumaßnahme die Wärmeversorgung verschiedener öffentlicher und privater Gebäude in der Hauptstraße zur nächsten Heizperiode sicherzustellen vermag.
Aus diesem Grunde wird ab Montag dem 04.07.2022 mit dem dritten Bauabschnitt des Fernwärmeausbaus in der Hauptstraße ausgehend von der Bergstraße in westlicher Richtung begonnen.
Dazu muss die Hauptstraße zwischen Jesuitenstraße und Kölner Straße sowie die Ausfahrt des Parkplatzes an der Post in Richtung Hauptstraße für den PKW-Verkehr vorübergehend gesperrt werden. Die nördliche Zufahrt zum Parkplatz Post bleiben bestehen. Die Jesuitenstraße kann über die Bergstraße erreicht werden.
Um die Auswirkungen auf Anwohner und Passanten möglichst gering zu halten, werden angrenzende Fußwege selbstverständlich freigehalten.
Die voraussichtliche Bauzeit der Maßnahme beträgt sechs Wochen.
Die Ahrtal-Werke bedanken sich bei allen AnwohnerInnen für ihr Verständnis.
Darstellung der Baumaßnahme in der Kartenansicht
Wirtschaftsminister Habeck hat am Donnerstag den 23.06.2022 die zweite Stufe des Notfallplans Gas ausgerufen. Was das für Privatkunden bedeutet wird im Folgenden erläutert.
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz hat am 23. Juni die Alarmstufe des Notfallplans Gas ausgerufen.
Grund für die Ausrufung sei die seit dem 14.07.2022 bestehende Kürzung der Gaslieferungen aus Russland und das weiterhin hohe Gaspreisniveau am Gasmarkt. „Wir dürfen uns nicht in falscher Sicherheit wiegen. Die Lage ist ernst, der nächste Winter wird kommen. Wir sind gerufen, die Gasverbräuche jetzt zu reduzieren“, so Habeck.
Die sogenannte Alarmstufe ist die zweite Stufe des Gas-Notfallplans zur Sicherstellung der Gasversorgung in Deutschland im Notfall.
Wichtiger Hinweis für Kunden der Ahrtal-Werke
Die Alarmstufe hat, wie die Ende März ausgerufene Frühwarnstufe, für unsere Kundinnen und Kunden derzeit keine direkten Einschränkungen zur Folge, sie dient der weiteren Vorbereitung auf ein mögliches Gasknappheitsszenario.
Erst bei der dritten Stufe des Notfallplans ist mit einer Verminderung der Gaslieferung zu rechnen.
Privathaushalte gehören dann jedoch zur Gruppe der geschützten Kunden und sind damit die letzte Instanz, bei der im Notfall Gasflüsse reduziert werden.
Es wird alles unternommen, um die geschützten Kunden weiter sicher zu versorgen. Dort wo es möglich ist, empfiehlt der Wirtschaftsminister den eigenen Gasverbrauch bereits heute zu reduzieren, um damit das drohende Szenario einer Gasmangellage nach Möglichkeit zu vermeiden.
Sofern eine Umsetzung der elektrischen Hausinstallation nicht möglich ist, finden Sie im Folgenden das Formular mit Ihrer Erklärung zur Wiederinstandsetzung der elektrischen Hausinstallation:
Erklärung der Hauseigentümer zur Wiederinstandsetzung der HausinstallationDie Ahrtal-Werke bedanken sich für Ihre Kooperation.
Benötigte Baumaßnahme wird ab dem 19.05.2022 so schnell und effizient wie möglich umgesetzt
Eine Vielzahl an Fernwärmekunden in der Hauptstraße freuen sich auf den Umschluss ihres bislang provisorischen Anschlusses an das zentrale Fernwärmenetz der Ahrtal-Werke, da die Baumaßnahme die Wärmeversorgung verschiedener öffentlicher und privater Gebäude in der Hauptstraße zur nächsten Heizperiode sicher zu stellen vermag.
Aus diesem Grunde wird ab Donnerstag dem 19.05.2022 mit dem zweiten Bauabschnitt des Fernwärmeausbaus in der Hauptstraße, ausgehend von der Bergstraße, in westlicher Richtung begonnen.
Dazu muss zunächst die nördliche Zufahrt zur Jesuitenstraße über die Bergstraße für den PKW-Verkehr vorübergehend gesperrt werden. Die Zufahrt zur Jesuitenstraße über die Hauptstraße bleibt bestehen.
In der zweiten Bauphase wird die Zufahrt zur Jesuitenstraße über die Hauptstraße gesperrt. Ab diesem Zeitraum wird die Jesuitenstraße jedoch bereits wieder über die Bergstraße erreichbar sein.
Um die Auswirkungen auf Anwohner und Passanten möglichst gering zu halten, werden angrenzende Fußwege selbstverständlich freigehalten.
Die voraussichtliche Bauzeit der Maßnahme beträgt acht Wochen.
Die Ahrtal-Werke bedanken sich bei allen AnwohnerInnen für ihr Verständnis.
Andreas Hartenfels, Mitglied des Landtages, informierte sich gemeinsam mit der Ortsgruppe der Partei Bündnis 90/Die Grünen über die Entwicklung der nachhaltigen Wärmeerzeugung in Bad Neuenahr-Ahrweiler durch die Ahrtal-Werke
Am 29.04.2022 besuchte Andreas Hartenfels auf Einladung der regionalen Ortsgruppe Bündnis 90/Die Grünen, unter Leitung von Christoph Scheuer, das neue Heizwärmekraftwerk der Ahrtal-Werke im Stadtteil Bad Neuenahr. Andreas Hartenfels ist aktueller Sprecher für Klima, Energie, Umwelt, Ernährung und Tierschutz im Mainzer Landtag.
Als von besonderem Interesse auf Seiten der rund 25 Besucher, kristallisierten sich im Rahmen der Besichtigung des Kraftwerkes Fragestellungen zum Wiederaufbau nach der Flutkatastrophe, der technischen Ausrichtung des Kraftwerkes als innovative und somit besonders ökologische Kraft-Wärme-Kopplungsanlage, sowie zu der Entwicklung hin zu einer zukünftig größtmöglichen Unabhängigkeit fossiler Energieträger heraus.
Gute Laune bestimmte die Besichtigung des neuen Kraftwerkes der Ahrtal-Werke in der Kreuzstraße. Interessiert wurden die Ausführungen der Ahrtal-Werke zur Kenntnis genommen. Auch die Höhe der Wasserlinie nach der Flut wurde nochmals aufgezeigt
In diesem Zusammenhang wurde, vor dem Hintergrund des russischen Angriffskrieges in der Ukraine, auch die aktuelle Energiepreisentwicklung beleuchtet.
Einhellige Ansicht aller Beteiligten war, dass eine Vielzahl bedeutender Argumente für den Einsatz einer dezentralen, regionalen und erneuerbaren Wärmeerzeugung existieren. Neben der ökologischen Sinnhaftigkeit des Einsatzes erneuerbarer Energien, wurden auch vehemente Risiken für die Preisgestaltung sowie die Versorgungssicherheit der ortsansässigen Bevölkerung bei einer stark ausgeprägten internationalen Abhängigkeit gesehen.
Insbesondere der weitere Ausbau von erneuerbaren Energien vor Ort, in Form von Windkraft oder sich derzeit entwickelnder Nahwärmeprojekte, wurde thematisiert. Auch die Forderung zu einem zügigen Ausbau der umweltfreundlichen Fernwärme wurde an die Ahrtal-Werke adressiert. Zur Beschleunigung des Vorhabens brachte die hochinteressierte Besuchsgruppe unter anderem den Ausweis einer ökologischen Wärmesatzung erneut ins Gespräch.
Der Besuch der Ahrtal-Werke von Bündnis 90/Die Grünen wurde begleitet von Landtagsmitglied Andreas Hartenfels
(v.l.) Wolfgang Schlagwein, Christoph Scheuer, Christophe Vianden, Dominik Neswadba, MdL Andreas Hartenfels
Am 29.04.2022 fand die diesjährige Hauptversammlung der Werbegemeinschaft Aktivkreis Bad Neuenahr-Ahrweiler statt. Die bewährte Zusammenarbeit des Vorstandes wurde durch die Mitglieder bestätigt.
Auf zwei turbulente Jahre blickte der Vorstand der Werbegemeinschaft Aktivkreis Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V. mit ihrem ersten Vorsitzenden Volker Danko sowie dessen Stellvertreter Patrick Küpper zurück. Wurde der regionale Einzelhandel im Jahr 2020 zunächst durch die weltweite Corona Pandemie ausgebremst, steigerten sich die Herausforderungen geradezu ins Unermessliche durch die Auswirkungen der Flutnacht vom 14.07.2021 auf den 15.07.2021.
Gerade vor diesem Hintergrund ist es von besonderer Bedeutung, dass die Werbegemeinschaft im Sinne Ihrer Mitglieder die Interessen der regionalen Wirtschaft vertritt und darüber hinaus gezielte Hilfestellungen für ihre Mitgliedsbetriebe anbietet.
Diese Meinung vertraten auch die anwesenden Mitglieder des Aktivkreises, weshalb einstimmig die Entlastung des Vorstandes bezüglich des Rechenschaftsberichtes für die Jahre 2019 und 2020 inklusive der zugehörigen Kassenprüfung erteilt wurde. Darüber hinaus wurde bei den nachfolgenden Neuwahlen der Vorstand für eine weitere Amtszeit wiedergewählt. Zusätzlich in den Vorstand gewählt wurden Klaus Angel und Hugo Heinzen.
Weitere Themen waren die perspektivische Entwicklung des Einzelhandels in der Stadt basierend auf den Resultaten der Veranstaltung `Innenstädte der Zukunft` sowie der Bericht der Aktivitäten der GrünCard.
„Es freut uns, dass die Werbegemeinschaft Aktivkreis Bad Neuenahr-Ahrweiler eine Vielzahl lokaler Akteure aus Handel, Handwerk, Gewerbe und Tourismus bündelt. Durch die Diversität auch der Zusammensetzung des Vorstandes können wir gemeinsam viel für unsere schöne Stadt bewegen. Da wirken wir als Ahrtal-Werke gerne mit“ freut sich Geschäftsführer Dominik Neswadba über die Wiederwahl als Vorstandsmitglied des Vereins.
Der amtierende Vorstand der Werbegemeinschaft Aktivkreis Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V. lud zur ordentlichen Hauptversammlung des Vereins ein