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Die erste Zukunftskonferenz des Kreises Ahrweiler zum Thema Energiewende ist vorbei. Das Ergebnis: Die Konferenz definierte mehr oder weniger klare Arbeitsaufträge, formulierte Forderungen, bestimmte Kümmerer und setzte Zeitpläne.

Die eigentliche Arbeit, ob für Macher oder vorgeschaltet für Denkfabriken, beginnt jetzt. Insofern kann Landrat Jürgen Pföhler das am Wochenende in Räumen des Bad Neuenahrer Are-Gymnasiums Erreichte als klaren Erfolg einstufen.

Nachdem Pföhler die Vertreter von Bürgerschaft, Schülern und Organisationen zum Auftakt auf zwei arbeitsreiche Tage eingestimmt hatte (der General-Anzeiger berichtete), beleuchtete Moderator Simon Lang vom Mainzer Umweltministerium das Thema in einem Impulsvortag.

Lang stellte die Rolle der Kommune als Klimaschutzmanager, der Veränderungen bringe, dar. Der kommunale Klimaschutz sei wichtiger Baustein einer integrierten kommunalen Entwicklungsplanung. Mittels nationaler Klimaschutzinitiativen werde kommunaler Klimaschutz gefördert.

Wie der Kreis Ahrweiler in diesem Kontext aktuell aufgestellt ist, dokumentierte Michael Schäfer aus dem Kreishaus. In den vergangenen zwölf Jahren sei die Stromproduktion aus erneuerbaren Energien (EE) deutlich gestiegen, treibende Kräfte seien Wind- und Solarenergie. Betrachte man jedoch den Gesamtstromverbrauch des Kreises, so liege der regenerative Anteil bei knapp über zehn Prozent mit aktuell geringer Steigerung. Der Kreis sei dabei an einer Vielzahl von Einzelmaßnahmen beteiligt, gleiches gelte für die Kommunen.

Um die Arbeit in den thematischen Gruppen Wärme, Strom und Mobilität noch anzufeuern, referierten der ehemalige Weiberner Ortsbürgermeister, Peter-Josef Schmitz, über seine positiven Erfahrungen mit dem dortigen Windpark und Winfried Sander vom Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) über die Sicht des Umweltverbandes zu dem Thema.

In drei Gruppen-Arbeitsrunden wurden am Freitag und Samstag dann Lösungsansätze gesucht. Eine sehr komplexe Aufgabe, wie sich herausstellte. Die Interessenslagen waren doch trotz der gemeinsamen Zielsetzung recht unterschiedlich. Dennoch wartete die Konferenz am Ende mit vielen Ergebnissen auf.

Eine Fülle von kommunal umsetzbaren Maßnahmen präsentierte Kreisstadt-Klimaschutzmanagerin Bianca Heinzen-Klinker. So müssten die Kommunen eigene Gebäude identifizieren und energetisch managen, zudem aber auch ihr Beratungsmanagement besser bekannt machen. Dazu bedürfe es der Stärkung von Kompetenzen innerhalb der kommunalen Verwaltungen, auch, damit bei künftigen Bauleitplanungen EE-Vorschriften berücksichtigt werden könnten. Zum Thema Mobilität bedürfe es einer besseren Radwege-Infrastruktur, vor allem aber eines kostenlosen Öffentlichen Personen Nahverkehrs.

Dominik Neswadba, Geschäftsführer der Ahrtal-Werke, rückte die Windkraft in den Fokus und machte klar, dass die heimische Wirtschaft großes Interesse daran habe. Neswadba beleuchtete aber auch die aktuell zumindest in der Kreisstadt verbreitete Kraft-Wärme-Kopplung. Hier bedürfe es eines weiteren Ausbaus.

Martina Lauterbach sieht die Rolle der Vereine und Verbände in erster Linie als die von Multiplikatoren an. Im Rahmen ihrer Tätigkeit im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt bot sie darüber hinaus den Vertretern der Kommunen konkrete Beratungen zu aktuellen Förderprogrammen an.

Die Reaktionen der Verbraucher zur Konferenz waren deutlich. Katja Figura sieht durchaus den „Zwang, das eigene Nutzerverhalten zu ändern“, wünscht sich dabei aber wesentlich mehr Informationsmanagement, dass nach ihrer Meinung die öffentliche Hand leisten müsse. Klare Ansagen gab es von den Schülerinnen Deborah und Anastasia. Sie forderten einen flächendeckenden kostenlosen OPNV für Schüler ab der Oberstufe, Studenten und Auszubildende. Schulen müssten ferner in ihrem Stromverbrauch komplett autark sein und dies auch kommunizieren. Energiebildung müsse auf den Lehrplan.

Quelle: General-Anzeiger 25.11.2019 // Foto: Gausmann Bad Neuenahr-Ahrweiler.

Pünktlich zur Heizperiode 2019/2020 ist die Fernwärmeversorgung der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule Ahrweiler durch die Ahrtal-Werke in Betrieb genommen worden. Die Realschule des Landkreises Ahrweiler wird somit ab sofort umwelt- und klimafreundlich beheizt.

„Durch eine Beheizung mit Fernwärme aus Biomethan wird die von Boeselager Realschule Plus ab sofort zu 100% regenerativ und CO2-neutral beheizt. Dies ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu unserem Ziel, die kreiseigenen Gebäude komplett CO2-neutral zu betreiben“, erläutert Landrat Dr. Jürgen Pföhler.

Hintergrund dessen ist die Tatsache, dass die Fernwärme der Ahrtal-Werke in Bad Neuenahr-Ahrweiler einen zertifizierten Primärenergiefaktor von 0,00 besitzt und somit gleichzusetzen ist mit einer vollständigen Nutzung von Erneuerbaren Energien in der Wärmeerzeugung. „Es ist von großem Wert, dass wir in Zukunft auf nachhaltige Art und Weise mit Fernwärme der Ahrtal-Werke versorgt werden“, so Schulleiter Timo Lichtenthäler.

„Wir freuen uns mit dem Anschluss der von Boeselager Realschule Plus in Bezug auf den Ausbau der klimafreundlichen Fernwärme einen weiteren Schritt voranzukommen“, ergänzt Dominik Neswadba, Geschäftsführer der Ahrtal-Werke. „Der Anschluss der Realschule an das vorhandene Fernwärmenetz ist ein wichtiger Baustein für eine nachhaltige Energienutzung in unserer Stadt und leistet damit unter anderem auch einen wichtigen Beitrag für eine klimaneutrale Landesgartenschau 2022“.

Zur Inbetriebnahme besichtigte Landrat Dr. Jürgen Pföhler zusammen mit Fachbereichsleiter Erich Seul und Jörg Hamacher, Werkleiter des Eigenbetrieb Schul- und Gebäudemanagement von der Kreisverwaltung Ahrweiler, sowie Schulleiter Timo Lichtenthäler die neue Fernwärmestation. „Nach dem Are-Gymnasium ist die Boeselager Realschule die zweite Schule des Landkreises Ahrweiler, die mit klimafreundlicher Fernwärme von den Ahrtal-Werken versorgt wird“, so Pföhler. „Die Vorbereitungen für den Anschluss der dritten Schule, der Berufsbildenden Schule (BBS) in der Kreuzstraße, sind bereits getroffen. Auch dort rechnen wir mit einer Umstellung der Wärmeversorgung zur Heizperiode 2020/2021.“

Die Fernwärmeleitungen zur BBS wurden durch die Ahrtal-Werke bereits bis an das Gebäude verlegt. Der finale Umschluss ist für die Sommerferien des nächsten Jahres geplant.

Um die Philipp Freiherr von Boeselager Realschule mit Fernwärme versorgen zu können, wurden seit Dezember 2018 vom Platanenweg ausgehend, rund 700 Meter Fernwärmehauptleitungen verlegt. „Die Bauarbeiten der Haupttrasse sind zum jetzigen Zeitpunkt weitestgehend fertig gestellt. Weiterhin wurden im Zuge der Baumaßnahme große Teile des Stromnetzes entlang der Fernwärmetrasse erneuert, sowie die gesamte Fahrbahnoberfläche der Schützenstraße bis zur Robert-Koch-Straße saniert“ erläutert Christophe Vianden, Abteilungsleiter für Energiewirtschaft und Vertrieb der Ahrtal-Werke.


Foto: Bernhard Risse
gemeinsame Pressemitteilung der Kreisverwaltung Ahrweiler und der Ahrtal-Werke GmbH Am 04. Juni 2019 wurde auf der Jahreshauptversammlung der Werbegemeinschaft Aktivkreis Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V. ein neuer Vorstand gewählt. Die Mitgliederversammlung wählte einstimmig und ohne Enthaltungen die nachfolgenden Personen ins Amt und bestätigten damit auch die positive Arbeit des bisherigen Vorstandsspitze. Der erste Vorsitzende Volker Danko und sein Stellvertreter Patrick Küpper freuen sich besonders über den deutlich erweiterten Kreis des Vorstandes. Mit Vertretern der beiden regionalen Banken, Vertretern der Medienwirtschaft und der Ahrtal-Werke erhalten die beiden Vorsitzenden kompetente Unterstützung bei der zukünftigen Vorstandsarbeit. Um für die zukünftigen Aufgaben und Herausforderungen der Unternehmen in der Stadt bestes gewappnet zu sein, ist die Zusammenarbeit aller Unternehmen notwendig. Mit den neuen Vorstandsmitgliedern aus den unterschiedlichsten Branchen ist der Aktivkreis somit bestens aufgestellt.
Quelle: https://www.bad-neuenahr-ahrweiler.de/werbegemeinschaft-bad-neuenahr/aktuelles/
Foto:Klaus Angel
Unten von links nach rechts: Richard Recker, Volker Danko, Marina Wiese, Patrick Küpper, Andreas Noll.
Oben von links nach rechts: Peter Münzer, René Schell, Jörg Schäfer, Dominik Neswadba, Serkan Basar.
Es fehlt auf dem Foto: Frank BahrAhrtal-Werke legen beim Anlagevermögen zu

BAD NEUENAHR.

Der Haupt- und Finanzausschuss der Kreisstadt hat den Jahresabschluss der Ahrtal-Werke zur Kenntnis genommen. Wie berichtet, hatte das Unternehmen bei Umsatzerlösen von 12,2 Millionen Euro einen Gewinn von knapp 1600 Euro gemacht. Die Bilanzsumme lag bei 25,5 Millionen, das Bilanz-Minus wegen Verlustvorträgen bei 1,3 Millionen Euro.
Wie Geschäftsführer Dominik Neswadba in der Ausschusssitzung hervorhob, habe der Energieversorger sein Anlagevermögen von 12,1 Millionen 2014 auf nunmehr knapp 20 Millionen Euro hochschrauben können. Das Eigenkapital wuchs in den vergangenen fünf Jahren von 2,6 Millionen auf 9,2 Millionen Euro. In der Fernwärmeerzeugung aus Kraft-Wärme-Kopplung ist der Anteil aus Erneuerbaren Energien gestiegen.
35.000 Megawattstunden seien insgesamt verkauft worden. Auch bei der Stromerzeugung habe es einen hohen Anteil aus Erneuerbaren Energien gegeben.

Quelle: fru / General-Anzeiger 16.10.2019

Am Sonntag, den 15.09.2019 lud der Freundeskreis der Landesgartenschau zu Spiel, Spaß und guter Laune zum Spielplatzfest im Kaiserin-Auguste-Viktoria-Park ein.

Bei strahlendem Sonnenschein erfuhr das Fest vielfältige Unterstützung. Zusätzlich zu den auf dem Spielplatz vorhandenen Beschäftigungsmöglichkeiten, organisierte beispielsweise die Offene Kinder- und Jugendarbeit OKUJA der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler eine spannende Spiele-Olympiade. Auch die Freiwillige Feuerwehr und die Polizei waren vor Ort und luden alle Kinder dazu ein, sich die Einsatzfahrzeuge aus nächster Nähe anzuschauen. Neben den vielen Spielemöglichkeiten wurde auch für das leibliche Wohl mit warmen Speisen, Eis und Zuckerwatte bestens gesorgt.

Nachmittags besuchte das Maskottchen der Landesgartenschau, Ahrvin, das Spielplatzfest und verursachte glücklich leuchtende Kinderaugen. In seinem pünktlich zum Spielplatzfest erschienenen Kinderbuch „Ahrvin, Aufregung im Ahrtal“, arbeitet Ahrvin in einem spannenden Abenteuer das derzeit auch europaweit diskutierte Thema des Klima- und Umweltschutzes kindgerecht auf.

Gemeinsam mit der Autorin, der Illustratorin und den Sponsoren des Buches wurden kostenlose Exemplare an hocherfreute Kinder verteilt.

„Es ist schön zu sehen, wie sehr sich die Kinder über Ahrvin und seine Abenteuer freuen. Wir freuen uns im Gegenzug mit der gemeinsamen Aktion die Vorfreude auf die Landesgartenschau steigern zu können und das wichtige Thema des Umweltschutzes frühzeitig auch nachfolgenden Generationen näherbringen zu können“, erklärt Dominik Neswadba, Geschäftsführer der ahrtal-werke.

Foto: ahrtal-werke

Am Samstag, den 14.09.2019 besichtigte eine umfangreiche Delegation von fast 25 Mitgliedern der Jungen Union Düsseldorf, sowie der Jungen Union Dortmund die schöne Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler.

Bestandteil des Besuchs war auch eine Besichtigung des Blockheizkraftwerkes der ahrtal-werke im Dahlienweg. In einer eineinhalb stündigen Führung wurde die Technik der hocheffizienten Wärme- und Stromerzeugung erörtert, sowie die bundespolitische Energiepolitik diskutiert.

„Es ist schön zu sehen, dass auch beim politischen Nachwuchs die Thematik der Energiepolitik und des Klimawandels einen hohen Stellenwert hat. Als ahrtal-werke leben wir eine nachhaltig orientierte Unternehmensausrichtung. Deshalb gehen wir gerne mit Interessierten in den Dialog und erläutern die Technik unserer hocheffizienten Energieerzeugung“, erklärt Dominik Neswadba, Geschäftsführer der ahrtal-werke.

Freitag, 23. August 2019, 08:30 Uhr Auf der Baustelle der Ahrtal-Werke am Dahlienweg wurden im Zuge der Bauarbeiten, am Donnerstag der vergangenen Woche, vier Nebelfässer aus dem zweiten Weltkrieg gefunden. Drei der Nebelfässer waren zu diesem Zeitpunkt bereits leer. Beim vierten Nebelfass wurde indessen ein Ausgasen von „Medium“ erkannt. Um alle denkbaren Risiken auszuschließen, wurden die Einsatzkräfte, bestehend aus Feuerwehr, Polizei und Kampfmittelräumdienst alarmiert. Die Einsatzkräfte begutachteten die Situation, die Nebelfässer wurden gesichert. Bis eine fachmännische Entsorgung der Kampfmittel gewährleistet werden konnte, organisierten die Ahrtal-Werke eine durchgehende Bewachung. Es bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Bevölkerung. Im Verlauf des gestrigen Tages konnte die Firma GEKA, als 100%ige Tochtergesellschaft des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg), die betreffenden Fässer bergen und fachmännisch entsorgen. „Wir sind froh, dass durch das professionelle Agieren aller Beteiligten niemand zu Scha-den gekommen ist. Es ist gut zu wissen, dass die Problematik nach dem Abtransport der Fässer nun endgültig behoben wurde“, sagt Dominik Neswadba, Geschäftsführer der Ahr-tal-Werke. „Für das lösungsorientierte, kooperative und umsichtige Handeln möchten wir uns bei den Einsatzkräften und der Firma GEKA explizit bedanken.“ Pressemitteilung Ahrtal-Werke GmbH, Fotos: Ahrtal-Werke GmbHOrtsverbände diskutieren Vor- und Nachteile intelligenter lokaler Energienetze ■ Kreis Ahrweiler. Die Diskussion um die Energiewende sei „keine rein technische Diskussion“, sagte Wolfgang Schlagwein bei einem Erfahrungsaustausch über den regionalen Stand der Energiewende, zu dem sich Mitglieder der grünen Ortsverbände des Kreises Ahrweiler jetzt in Remagen trafen. Energiewende meine vielmehr eine neue Energiekultur – „regional, dezentral und stark genossenschaftlich und kommunal organisiert“, so Schlagwein, langjähriges Mitglied der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen im Kreistag. Erneuerbare Energien machten es möglich „diese wichtige Angelegenheit der örtlichen Daseinsvorsorge wieder in die eigenen Hände zu nehmen.“ Als Positivbeispiel skizzierte er die Entwicklung der Ahrtalwerke in Bad Neuenahr. Mit der Übernahme des Strom- und Gas- und dem Aufbau eines Nahwärmenetzes mit Kraft-Wärme-Kopplung und erneuerbaren Energien gingen die Investitionen in den Klimaschutz inzwischen auf die 30-Millionen-Euro-Marke zu und bald auch darüber hinaus. Das seien nicht nur Investitionen in wirksamen Klima-schutz, sondern auch in die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler und den Kreis als Wirtschaftsstandort. Dazu habe sich die Kreisstadt die Stadtwerke Schwäbisch Hall als starken und erfahrenen Partner ins Boot geholt. Ausführlich wurden bei dem Treffen der Grünen Vor- und Nachteile intelligenter lokaler Energienetze diskutiert. Der Notwendigkeit nicht unerheblicher Investitionen stünden, so Schlag-wein, die Möglichkeiten direkter Gestaltung, das Nutzen von Synergieeffekten bei den Gas-, Strom-, Wärme- und Wassernetzen sowie regionale Wertschöpfung und Betriebsgewinne gegenüber. Für eine erfolgreiche Umsetzung sei allerdings, wie Schlagwein weiter sagte, eine enge Zusammenarbeit aller Parteien erforderlich. Die kommunale Ebene habe eine Vielzahl von Möglichkeiten, den richtigen Rahmen zu setzen, wenn sie die Potenziale von erneuerbaren Energien und Energieeffizienz vor Ort nutzen will. Positive Beispiele – die Bauleitplanung der Stadt Tübingen und Genehmigungsverfahren von Hunsrück-Gemeinden etwa – hätten deutlich gemacht, was möglich ist. Christoph Scheuer, Vorsitzender des grünen Kreisverbandes Ahr-weiler, fasste abschließend zusammen: „Erneuerbare Energien reduzieren nicht nur Kohlendioxid-Emissionen und Ressourcenver- brauch. Sie schaffen vielmehr auch lokale Arbeitsplätze, führen zu stabilen Einnahmen der Kommunen und bieten uns die Chance, den Wandel zu einer nachhaltigen Wirtschaft aktiv zu gestalten.“ Quelle: Rhein-Zeitung – Ausgabe Nr. 192, Dienstag 20.08.2019 Foto: Die Grünen

Donnerstag, 15. August 2019, 17:30 Uhr

Auf der Baustelle der Ahrtal-Werke am Dahlienweg wurden im Zuge der Bauarbeiten am heutigen Vormittag Fässer mit zunächst unbekanntem Inhalt gefunden. Bei den Metallbehältern handelt es sich um vier Nebelfässer aus dem zweiten Weltkrieg, von denen drei leer sind. Beim vierten Nebelfass wurde ein Ausgasen von „Medium“ erkannt. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand jedoch zu keinem Zeitpunkt.

Die Einsatzkräfte, bestehend aus Feuerwehr, Polizei und Kampfmittelräumdienst konnten ihren Einsatz um 15:10 Uhr erfolgreich beenden. Das Gelände wurde gesichert und der betreffende Bereich gesperrt.

Eine Fachfirma, die die Beseitigung der gesicherten Fässer vornehmen wird, wurde bereits durch die Ahrtal-Werke beauftragt. „Auch, wenn durch die Nebelfässer keine Gefahr ausgeht, werden sie bist zur Entsorgung rund um die Uhr bewacht“, sagt Dominik Neswadba, Geschäftsführer der Ahrtal-Werke. Die Ahrtal-Werke danken den Einsatzkräften für ihre hervorragend geleistete und umsichtige Arbeit.

Fässer mit unbekanntem Inhalt gefunden

Auf der Baustelle der Ahrtal-Werke am Dahlienweg wurden am heutigen Vormittag, während Baggerarbeiten, fünf Fässer mit bisher unbekanntem Inhalt freigelegt. Die sofort alarmierte Feuerwehr, die zeitnah vor Ort war, hat die Lage im Griff. Von Gefahren für die Gesundheit ist nicht auszugehen. Die Polizei hat die Fundstelle mit einem Sicherheitsbereich abgesperrt. Das Krankenhaus wurde umgehend darüber informiert, vorsichtshalber die Fenster zur Westseite geschlossen zu halten. Es gab hier keine Personenschäden, auch der Baggerführerin ist nichts passiert. Ebenfalls zeitnah vor Ort war der Geschäftsführer der Ahrtal-Werke, Dominik Neswadba. Auf dem ehemaligen Gelände des alten Wasserwerks, das neben dem städtischen Betriebshof liegt, errichten die Ahrtal-Werke derzeit ihre neue Unternehmenszentrale.

Der heutige Vorfall ereignete sich bei den laufenden Arbeiten zum Bau eines Parkplatzes.

Der Einsatz dauert an. Weitere Informationen folgen.

Update Donnerstag, 15. August 2019, 14:55 Uhr

Auf der Baustelle der Ahrtal-Werke am Dahlienweg wurden im Zuge der Bauarbeiten am heutigen Vormittag Fässer mit zunächst unbekanntem Inhalt gefunden.

Bei den Metallbehältern handelt es sich um vier Nebelfässer aus dem zweiten Weltkrieg, von denen drei leer sind. Beim vierten Nebelfass wurde ein Ausgasen von „Medium“ erkannt. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand jedoch zu keinem Zeitpunkt.

Die Feuerwehr, Polizei und der Kampfmittelräumdienst sind vor Ort. Das Gelände wurde gesichert und die Lage ist stabil.

Gegen 14.15 Uhr hat als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme ein Polizeihubschrauber das Gebiet im Bereich Dahlienweg überflogen. Dabei wurden Fotos angefertigt, damit sich die BASF als erfahrener Berater ein Bild von der Lage machen kann.

Derzeit werden weitere Schritte für eine Bergung des vierten Nebelfasses durch eine entsprechende Fachfirma geprüft.