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Die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler, die Stadtwerke Schwäbisch Hall und die Ahrtal-Werke informierten Ortsansässige zum Stand des geplanten Windkraftprojektes

Die fürchterliche Flutkatastrophe im Juli 2021, wie auch der russische Angriffskrieg in der Ukraine mit der daraus resultierenden Energiepreiskrise haben insbesondere den Menschen im Ahrtal deutlich vor Augen geführt, wie wichtig Maßnahmen gegen den Klimawandel, wie auch eine weitreichende Unabhängigkeit von Dritten in der Energieerzeugung sind.

Die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler arbeitet gemeinsam mit den Ahrtal-Werken bereits seit langem an der Gestaltung einer ökologischen Energiewende vor Ort.

In einer Bürgerinformationsveranstaltung über die geplanten Windkraftanlagen im Forst bei Ramersbach informierten die Projektverantwortlichen am Donnerstagabend im Bürgerhaus Ramersbach interessierte AnwohnerInnen über den aktuellen Stand des Vorhabens.

Initiiert von der Stadtverwaltung referierte Steffen Hofmann als Leiter der Projektentwicklung der Stadtwerke Schwäbisch Hall ausführlich über die aktuellen Planungen. Als zweiter Gesellschafter der Ahrtal-Werke, neben der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler, verantworten die Stadtwerken Schwäbisch Hall derzeit die Projektentwicklung des Windparks.

Hofmann erläuterte insbesondere die konkrete geographische Lage der Windräder, führte zu den Ergebnissen der bereits durchgeführten Gutachten aus und präsentierte Visualisierungen des Landschaftsbildes nach Errichtung der potenziellen Windkraftanlagen.

Um ein möglichst umfassendes Bild der Situation vor Ort darstellen zu können, wurden die vorrangig technischen Ausführungen um Impulsvorträge des Klimaschutzmanagements, der Forstwirtschaft, des Ahrtal-Tourismus, sowie des Institutes für Umweltplanung Dr. Kübler GmbH ergänzt.

Besonders eindrücklich stellten sich die Kennzahlen der Leistungsfähigkeit des geplanten Windparkes mit vier, respektive fünf Windrädern dar.

Die geplante Stromerzeugung je Windrad beläuft sich auf rund 15 Mio. Kilowattstunden (kWh) pro Windrad pro Jahr. Bei vier Windrädern stünde somit eine Gesamtproduktion von 60 Mio kWh, bei fünf Windrädern sogar 75 Mio. kWh zu Buche.

Als Vergleichswert wurde im Rahmen der Informationsveranstaltung die im gesamten Stadtgebiet bislang installierte Photovoltaikleistung herangezogen. Diese beläuft sich derzeit über sämtliche installierte Anlagen auf rund 7 Mio. kWh/Jahr und entspricht somit in etwa der Erzeugung eines halben Windrades.

Unter Berücksichtigung, dass der Gesamtstromverbrauch der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler bei rund 110 Mio. kWh liegt, entsprächen vier bis fünf Windräder etwa 50 % bis 70 % des Gesamtbedarfes.

Im Ergebnis der Veranstaltung wurde eines deutlich. Jegliche Form des Aufbaus erneuerbarer Energien ist begrüßenswert. Die Errichtung der geplanten Windräder im Forst von Ramersbach bieten eine nachhaltige, ökologische Chance Verantwortung für die Zukunft sowie für nachfolgende Generationen zu übernehmen und bietet darüber hinaus deutliche finanzielle Vorteile für die Stadt und angrenzende Gemeinden.


Visualisierung der Windkraftanlagen aus den Höhenlagen der Weinberge am Calvarienberg in Ahrweiler

Im Rahmen der Bürgermeisterdienstbesprechung des Kreises Ahrweiler stand auf Einladung von Frau Landrätin Weigand die zukünftige Energieversorgung im Mittelpunkt.

Auf Einladung von Landrätin Cornelia Weigand fand am 28.02.2023 erstmals nach Aufkommen der weltweiten Coronapandemie wieder eine Dienstbesprechung der haupt- und ehrenamtlichen Ortsbürgermeister, Ortsvorsteher sowie der kommunalen Funktionsträger statt.

Hauptthema der Besprechung war die zukünftige Energieversorgung in den Kommunen, speziell das Thema kommunaler Wärmenetze.

Dabei betonte Landrätin Weigand explizit die bevorstehenden Herausforderungen des Wiederaufbaus nach der Flut in Verbindung mit einem ökologischen Anspruch an die zukünftige Wärmeversorgung der Einwohner*innen im Kreis Ahrweiler.

Eine nachhaltige Wärmeversorgung reduziert einerseits den Ausstoß von klimaschädlichem CO2, andererseits aber auch die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern die von Dritten bezogen werden, wodurch außerdem eine preisliche Abhängigkeit resultiert. Daher gibt es heute bereits in verschiedenen Gemeinden Planungen zu eigenen Nahwärmenetzen, die eine Wärmeversorgung auf Basis erneuerbarer Energien realisieren sollen

Als Experten zum Thema Nahwärmenetze hatte Cornelia Weigand daher die Energieagentur Rheinland-Pfalz in Person des Leiters des Bereichs Nachhaltige Wärmeversorgung Paul Ngahan, den Projektmanager des Dorfwärmenetzes in Marienthal, Rolf Schmitt, sowie den Geschäftsführer der Ahrtal-Werke Dominik Neswadba eingeladen.

Den hochinteressierten Anwesenden wurde von den Referenten die grundsätzliche Vorteilhaftigkeit dezentraler Nahwärmenetze sowie deren historische Entwicklung aufgezeigt.

Auch die Umsetzung einer kürzlich realisierten Nahwärmeinsel in Marienthal wurde vorgestellt.

Bereits seit Jahren favorisieren die Ahrtal-Werke eine nachhaltige Wärmeversorgung in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Erfahrungen in der Planung, im Aufbau und der Betriebsführung von umweltfreundlichen Wärmenetzen vermittelte Dominik Neswadba anhand des Erfolgsmodells der Fernwärmeversorgung in der Kreisstadt. Bereits mehr als 12 km umfasst das Fernwärmenetz der Ahrtal-Werke heute, die ökologische Wärmeerzeugung vor Ort sparte dabei schon vor der Flut mehr als 8.700 Tonnen CO2 pro Jahr ein. Auch im Ausbau der Wärmeerzeugung legen die Ahrtal-Werke großen Wert auf Nachhaltigkeit. Deutlich werde dies unter anderem durch die Erstellung einer sogenannten innovativen Kraftwärmekopplungsanlage (iKWK), bei der die Effizienz der Wärmeerzeugung mit hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopplung durch den Einsatz einer Wärmepumpe sowie eines Solarthermiefeldes zusätzlich erhöht werden soll.

Am, Montag, den 27. Februar 2023 wird mit der Erstellung von Fernwärmehausanschlüssen in der südlichen Jesuitenstraße begonnen.

Seit Jahren bauen die Ahrtal-Werk ihre klimafreundliche Fernwärmeversorgung in der Innenstadt Bad Neuenahr konsequent aus.

Bereits Ende des vergangenen Jahres wurden in der Wadenheimerstraße Fernwärmeleitungen vorverlegt, die nun an das Bestandsnetz in der Kreuzstraße angeschlossen werden.

Im Rahmen der am 27.02.2023 beginnenden Baumaßnahme werden aufgrund des großen Kundeninteresses an der Fernwärme noch weitere Hausanschlüsse in der südlichen Jesuitenstraße erstellt.

Um die Maßnahme zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen, ist eine kurzzeitige Sperrung des PKW-Durchgangsverkehrs notwendig. Selbstverständlich wird eine praktikable Umleitung eingerichtet. Darüber hinaus bleibt die Jesuitenstraße für Anlieger wie gewohnt erreichbar.

Um die Auswirkungen auf Anwohner und Passanten möglichst gering zu halten, wird eine Straßenseite für Fuß- und Radwege, wie bei Baumaßnahmen der Fernwärmeverlegung gewohnt, freigehalten.

Die voraussichtliche Bauzeit der Maßnahme beträgt ca. 6-8 Wochen.

Die Ahrtal-Werke bedanken sich bei allen AnwohnerInnen für ihr Verständnis.

Pfarrei des Kirchengemeindeverbandes Bad Neuenahr-Ahrweiler, Stadt und Ahrtal-Werke kooperieren für eine größere Klimaneutralität

Seit Ende Januar sind die Gebäude des Pfarrbezirks Ahrweiler – die St. Laurentius Kirche, die angrenzenden Pfarrgebäude, die Zehntscheuer und der Marktplatz 15 – an eine mobile Heizung angeschlossen. Diese Insellösung oder auch Solitärlösung ist der erste Schritt hin zur Fernwärmeversorgung. „Noch ist es nicht die klassische Fernwärme, die die Gebäude der Pfarrei rund um den Marktplatz speist, aber ein erster Schritt ist getan“, so Paul Radermacher, Mitglied des Verwaltungsrates.

Neben der St. Laurentius Kirche befindet sich derzeit ein kleines Heizmobil, welches die fünf Gebäude des Pfarrbezirks ganz exklusiv heizt. Dies sei, so Christophe Vianden von den Ahrtalwerken, zunächst nur eine temporäre Lösung:
„Wir planen insgesamt drei Schritte. Das Heizmobil, was derzeit noch mit Heizöl gespeist wird, ist lediglich der erste Schritt. Mittelfristig wird, voraussichtlich ab Sommer, eine stationäre Anlage im Keller der St. Laurentius Kirche installiert, welche anschließend für die Wärmeversorgung der Gebäude zuständig ist. Perspektivisch soll im dritten Schritt das komplette Immobilienkonvolut an das Fernwärmenetz der Ahrtal-Werke angeschlossen werden. Schon jetzt sind gebäudeinterne Fernwärmeleitungen verlegt und installiert worden, damit nur noch der Anschluss an das Bestandsnetzes der Ahrtal-Werke erfolgen muss , sobald dieses bis in den Stadtteil Ahrweiler verlegt worden ist.“

„Die Stadt Ahrweiler und die Ahrtalwerke haben uns damals angefragt, ob wir Interesse daran haben, die Gebäude der Kirche an das Fernwärmenetz anzuschließen“, erinnert sich Radermacher. Die Pfarrei hat damals nicht gezögert und zugestimmt. Denn mit dem Anschluss seien viele Vorteile verbunden. Versorgungssicherheit, Energieeffizienz und auch erneuerbare Energien, die in das Fernwärmenetz eingespeist werden können. Ein erster Schritt hin zu einer klimaneutralen Heizkraft. Dies entspricht dem christlichen Gedanken eines verantwortungsvollen Umgangs mit der Schöpfung zum Wohle nachfolgender Generationen.

Der nun pensionierte Kirchenmusiker Klaus-Dieter Holzberger freute sich schon, dass auch seine Wohnung an das Netz angeschlossen werden konnte. Gemeinsam mit Michael Seeliger, zuständig für die Immobilien der Pfarrei, wurde im Keller des Markplatzes 15 gemeinsam die Fernwärmeleitung angeschlossen.

Geschäftsführung ist erfreut über den Erfolg und dankt Mitarbeitern, Helfern sowie Partnern

Als in der Nacht vom 14.07.2021 auf den 15.07.2021 die schreckliche Flut über das Ahrtal hereinbrach und Leid und Zerstörung hinterließ, war Bad Neuenahr-Ahrweiler gemessen an der Anzahl betroffener Personen die am schlimmsten betroffene Stadt. Jegliche Infrastruktur wurde zerstört, Menschen verloren ihr Leben.

Neben dem unermesslichen menschlichen Leid, stellte die Flut unter anderem auch die Ahrtal-Werke als noch junges Unternehmen vor existenzielle Herausforderungen. Maßnahmen zur Abwehr von Gefahren für Leib und Leben der Bevölkerung wurden ergriffen, Aufgaben der Daseinsvorsorge übernommen, unzählige individuelle Kundenanliegen bearbeitet. Die Koordination der Instandsetzung erfolgte aus provisorischen Einsatzzentralen heraus, da auch die noch neue Unternehmenszentrale sowie die eigenen Erzeugungsanlagen von der Flut beschädigt oder gar zerstört wurden.

Risiken in zweistelliger Millionenhöhe, beispielsweise für die Belieferung von Notstrom an Kunden deren Zähler und Hausinstallationen durch die Flut zerstört wurden, wurden aus Verantwortungsbewußtsein gegenüber Flutbetroffenen übernommen und später durch einen Betrauungsakt mit dem Land Rheinland-Pfalz und der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler abgesichert.

Umso bedeutender ist es aus Sicht des Unternehmens, dass der Jahresabschluss, der aufgrund der exorbitanten Flutschäden erst zum jetzigen Zeitpunkt erstellt werden konnte, mit einem ausgeglichenen Ergebnis von rund 33.000 Euro testiert werden konnte.

„Einen positiven Jahresabschluss zu realisieren ist in einem Geschäftsjahr in dem eine Naturkatastrophe nahezu jegliche Infrastruktur in unserer schönen Stadt zerstört hat, ein eindrucksvoller Beleg für die Leistungsfähigkeit und die Zukunftsfähigkeit unseres Unternehmens“ sind sich die Geschäftsführer der Ahrtal-Werke, Dominik Neswadba und Thomas Hoppenz einig.

„Wir sind sehr stolz auf unsere Mitarbeiter und dankbar für die große solidarische Unterstützung, die wir in der Phase der Flutschadenbeseitigung von solidarischen Partnern und Helfern erfahren haben. Dadurch konnten wir jederzeit unsere oberste Priorität auf die Wiederherstellung unserer Infrastruktur und das Wohl unserer Mitmenschen richten, sowie dabei die mit der Flut einhergehenden Risiken in zweistelliger Millionenhöhe beherrschen“ ist das Stadtwerk der Bürgerinnen und Bürger von Bad Neuenahr-Ahrweiler überzeugt.


Die Geschäftsführung der Ahrtal-Werke freut sich trotz Flut über ein positives Jahresabschlussergebnis in 2021
V.l. Dominik Neswadba und Thomas Hoppenz

Der dritte und letzte Bauabschnitt in der westlichen Hauptstraße zwischen Telegrafenstraße und Poststraße beginnt am 03.02.2023

Seit Jahren bauen die Ahrtal-Werk die Fernwärmeversorgung in der Innenstadt von Bad Neuenahr konsequent aus.

Nachdem im letzten Jahr bereits unter anderem das Rathaus und die Volksbank an die klimafreundliche und zuverlässige Wärmeversorgung der Ahrtal-Werke angeschlossen werden konnten, beginnt am 03.02.2023 der letzte Bauabschnitt zur Verlegung der Fernwärmeleitungen in der Hauptstraße. Dabei handelt es sich um den Teilabschnitt zwischen Telegrafenstraße und Poststraße.

Hierzu muss dieser Bereich der Hauptstraße für den PKW Durchgangsverkehr vorübergehend gesperrt werden. Eine entsprechende Umleitung über die Rathausstraße wird jedoch frühzeitig eingerichtet. Die Poststraße kann für Anlieger wie gewohnt über die Kölner Straße erreicht werden.

Um die Auswirkungen auf Anwohner und Passanten möglichst gering zu halten, werden angrenzende Fuß- und Radwege selbstverständlich freigehalten. Die Befahr- und Begehbarkeit für den Bad Neuenahrer Karnevalsumzug am 19.02.2023 wird sichergestellt.

Die voraussichtliche Bauzeit der Maßnahme beträgt 8-12 Wochen.

Die Ahrtal-Werke bedanken sich bei allen AnwohnerInnen für ihr Verständnis.

Baumaßnahme
Die Karte verdeutlicht den Bereich des 3. Bauabschnitts der Fernwärmeverlegung in der Hauptstraße in Bad Neuenahr-Ahrweiler

Ahrtal-Werke verteilen traditionellen Namenstagskalender

„Es ist schön zu sehen, dass wir regelmäßig zum Jahresende von unseren Kunden an die Erstellung unseres traditionellen Namenstagskalender erinnert werden. Dem Wunsch unserer Kundinnen und Kunden kommen wir gerne nach“ sagt Dominik Neswadba, Geschäftsführer der Ahrtal-Werke. „Deshalb haben wir uns entschieden auch für das kommende Jahr einen Kalender zu erstellen und den EinwohnerInnen kostenlos zur Verfügung zu stellen“

Daher verteilen die Ahrtal-Werke, sowohl in ihrem nach der Flut wiedereröffneten Kundenzentrum im historischen Alten Wasserwerk im Dahlienweg, als auch per Postwurfsendung, ihren Namenstagskalender an alle EinwohnerInnen von Bad Neuenahr-Ahrweiler.

Die Verteilung, wie auch bei einer Abholung durch Kunden vor Ort, erfolgt für diese selbstverständlich kostenlos.

Nach drei intensiven Jahren die geprägt waren von der weltweiten Coronapandemie, gefolgt durch die fürchterliche Flut im Ahrtal und aktuell die durch den russischen Krieg in der Ukraine verursachte Energiepreiskrise, wünsche die Ahrtal-Werke ihren Kunden für 2023 ein erfolgreiches Jahr in dem wieder etwas Normalität und Ruhe einkehren mögen.

Namenstagkalender 2023, erstes Halbjahr
Namenstagkalender 2023, zweites Halbjahr
Namenstagkalender 2023

Im Zuge des Wiederaufbaus der Infrastruktur in Bad Neuenahr-Ahrweiler wächst auch das Angebot an Elektromobilitätsladesäulen

Bereits seit ihrer Gründung arbeiten die Ahrtal-Werke konsequent an ihrem Ziel einer nachhaltigen und ökologischen Gestaltung der Energiewende vor Ort.

Dabei wurde, aus Sicht des Unternehmens, die Notwendigkeit nie zuvor offensichtlicher. Denn offenbarte bereits die schreckliche Flutnacht vom 14.07.2021 auf den 15.07.2021 die Auswirkungen des Klimawandels vor Ort auf schonungslose Art und Weise, zeigen aktuell zusätzlich die drastischen Auswirkungen der Abhängigkeit bezüglich fossiler Energieträger von internationalen Dritten, wie verletzlich die deutsche Wirtschaft und der Wohlstand der deutschen Bevölkerung ist. Denn bedingt durch den russischen Krieg in der Ukraine steigen die Energiepreise derzeit drastisch, weshalb eine milliardenschwere Unterstützung der Bundesregierung notwendig erscheint.

Einen Ausweg aus der aktuellen Situation bietet nur der Ausbau erneuerbarer Energien, die zu einer Reduktion der Umweltbelastung einerseits und zu einer steigender Unabhängigkeit von Dritten in der Energieversorgung führen.

Den Weg in eine nachhaltige Zukunft unterstützen die Ahrtal-Werke daher beispielsweise durch den konsequenten Ausbau Ihres Fernwärmenetzes, deren Wärme vor Ort mit einem CO2-Äquivalent von 0,00 und somit gleichbedeutend mit dem Einsatz von 100 % erneuerbarer Energien in der Wärmeerzeugung produziert wird.

Bei den eigenen Erzeugungskapazitäten setzt das Unternehmen unter anderem auf Biomethan und im Ausbau auf eine sogenannte innovative Kraft-Wärme-Kopplung, iKWK. Dabei wird die Nutzung hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopplung durch eine geothermische Wärmepumpe und ein Solarthermiefeld unterstützt.

Bereits seit Jahren untersuchen die Ahrtal-Werke darüber hinaus die Möglichkeit der Errichtung eines regionalen Windkraftwerkes.

Selbstverständlich unterstützt das Unternehmen auch im direkten Kundenkontakt die Umsetzung der Energiewende, beispielsweise durch das Angebot von einfach umsetzbaren Energiespartipps oder neuerdings durch Angebote zur Errichtung von privaten Fotovoltaikanlagen.

Bei der Umsetzung der Energiewende im Bereich Mobilität kommt vor allem der Elektromobilität, eine zentrale Rolle zu. Um die Etablierung alternativer Antriebe im Markt zu fördern, treiben die Ahrtal-Werke, gemeinsam mit der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler den Ausbau der vor Ort benötigten Ladeinfrastruktur voran.

Deshalb wurde eine weitere öffentliche Ladesäule auf dem Betriebsgelände des Unternehmens errichtet. An 2 Ladepunkten können dort Elektroautos mit einer Leistung von jeweils 22 kW aufgeladen werden. Bezüglich der Abrechnung finden die gängigen Methoden, wie beispielsweise die App von Ladenetz oder das sogenanntes Ad-Hoc-Laden mit der EC Karte Anwendung.

Damit wächst das Angebot öffentlicher Ladeinfrastruktur vor Ort weiter an. Folgende von den Ahrtal-Werken betriebene Ladesäulen mit jeweils zwei Ladepunkten stehen damit aktuell in der Region zur Verfügung

  1. Unternehmenszentrale der Ahrtal-Werke GmbH im Dahlienweg 25 in Bad Neuenahr
  2. Öffentlicher Parkplatz n der Volksbank in der Telegrafenstraße in Bad Neuenahr
  3. Öffentlicher Parkplatz am Bahnhof Bad Neuenahr
  4. Öffentlicher Parkplatz in der Altenbaustraße in Ahrweiler
  5. Zeitnah angedacht ist, folgende weitere Ladesäulen in Betrieb zu nehmen:

  6. Parkplatz der Kreissparkasse in Ahrweiler als Wiederinbetriebnahme nach der Flut
  7. Pendlerparkplatz an der Kölner Straße in Sinzig
  8. Zusätzlich zur Ladesäuleninfrastruktur für Elektroautomobile, bestehen bereits folgende Ladesäulen für Elektrofahrräder, E-Scooter, E-Roller sowie E-Seniorenmobile:

  9. Alter Markt in Bad Neuenahr
  10. Blankertshof in Ahrweiler
  11. Parkplatz der Kreissparkasse in Ahrweiler
In Anwesenheit von Bürgermeister Guido Orthen sowie Teilen des Aufsichtsrates der Ahrtal-Werke, wurde die neue Elektroladesäule der Ahrtal-Werke auf dem Betriebsgelände des Unternehmens in Betrieb genommen.
In Anwesenheit von Bürgermeister Guido Orthen sowie Teilen des Aufsichtsrates der Ahrtal-Werke, wurde die neue Elektroladesäule der Ahrtal-Werke auf dem Betriebsgelände des Unternehmens in Betrieb genommen.

Bedingt durch den russischen Krieg in der Ukraine steigen die Energiepreise derzeit drastisch. Zeitgleich sind den EinwohnerInnen von Bad Neuenahr-Ahrweiler die Auswirkungen des Klimawandels, die sich nicht zuletzt in der schrecklichen Flutnacht vom 14. auf den 15.07.2021 offenbarten, sehr präsent.

Einen Ausweg aus der aktuellen Situation bietet nur der Ausbau erneuerbarer Energien, der zu einer Reduktion der Umweltbelastung und zu steigender Unabhängigkeit von Dritten in der Energieversorgung führen.

Bereits seit Jahren beschreitet die Stadt diesen Weg konsequent, nicht zuletzt mit der Gründung der Ahrtal-Werke im Jahr 2010.

Bei der Umsetzung der Energiewende im Bereich Mobilität kommt den alternativen Antrieben, vor allem der Elektromobilität, eine zentrale Rolle zu. Um die Etablierung alternativer Antriebe im Markt zu fördern, treibt die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler gemeinsam mit den Ahrtal-Werken derzeit den Ausbau der notwendigen Ladeinfrastruktur stetig voran. Das Ziel der Stadt und deren kommunalen Tochter liegt in einer zunehmenden Attraktiverung der Elektromobilitätsnutzung vor Ort.

Gemeinsam mit der Firma Knoll als Sponsoring Partner, ihrerseits derzeit ansässig unmittelbar im Bahnhofsgebäude, konnte nun eine weitere Ladesäule am Bahnhof von Bad Neuenahr errichtet werden. Dort ist das Laden von Elektrofahrzeugen über alle gängigen Methoden, wie beispielsweise über die App von Ladenetz oder als sogenanntes Ad-Hoc-Laden ganz einfach mit der EC Karte möglich.

Betrieben wird auch diese Ladesäulen durch die Ahrtal-Werke GmbH als dem örtlichen Stadtwerk der BürgerInnen von Bad Neuenahr-Ahrweiler.

Damit wächst das Angebot öffentlicher Ladeinfrastruktur vor Ort weiter an. Folgende Ladesäulen mit jeweils 2 Ladepunkten mit einer Leistung von 22kW stehen unseren MitbürgerInnen und Besuchern bereits zur Verfügung:

  1. Öffentlicher Parkplatz in der Telegrafenstraße in Bad Neuenahr
  2. Öffentlicher Parkplatz in der Altenbaustraße in Ahrweiler
  3. Öffentlicher Parkplatz am Bahnhof Bad Neuenahr
  4. Zeitnah werden folgende weitere Ladesäulen in Betrieb genommen:

  5. Unternehmenszentrale der Ahrtal-Werke GmbH, Dahlienweg 25 in Bad Neuenahr
  6. Parkplatz der Kreissparkasse in Ahrweiler als Wiederinbetriebnahme nach der Flut
  7. Pendlerparkplatz an der Kölner Straße in Sinzig

Mit Blick auf die prognostizierte, zukünftig steigende Anzahl an Elektrofahrzeugen im deutschen Straßenverkehr, wird beabsichtigt in den nächsten Jahren weitere Ladeinfrastruktur aufzubauen, auch um die Attraktivität der Stadt im Zuge des sich in der Umsetzung befindenden Wiederaufbaus weiter zu erhöhen. Um dieses Vorhaben zu unterstützen hat die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler die Stelle einer Mobilitätsmanagerin geschaffen, die nun mit Frau Lydia Papadopoulos besetzt werden konnte.

Foto: Die Herren Daniel Wassong (Knoll GmbH & Co. KG), Dominik Neswadba (Ahrtal-Werke), Robert Helmrich (Knoll GmbH & Co. KG) und Dirk Wassong (Knoll GmbH & Co. KG) weihen gemeinsam mit Lydia Papadopoulos im Vordergrund (Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler) die neue Ladesäule am Bahnhof von Bad Neuenahr ein
Die Herren Daniel Wassong (Knoll GmbH & Co. KG), Dominik Neswadba (Ahrtal-Werke), Robert Helmrich (Knoll GmbH & Co. KG) und Dirk Wassong (Knoll GmbH & Co. KG) weihen gemeinsam mit Lydia Papadopoulos im Vordergrund (Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler) die neue Ladesäule am Bahnhof von Bad Neuenahr ein